
Eines der widrigen Umstände war die Herausgabe der Namen der Seitenbetreiber vor fast genau einem Jahr durch den ISP. Der von Leaseweb gehostete Tracker musste gegenüber der niederländischen Antipiraterie-Organisation BREIN die Kontaktdaten herausgeben. Man versuchte seitdem von dem Radar zu verschwinden und hat unbeschadet den Host gewechselt. Die genauen Umstände um den Rechtsstreit, der nun zur Schließung des Servers geführt hat, sind momentan unklar.
Der Tracker hatte zuletzt 24.000 Peers und wurde seit vier Jahren betrieben. Besucher haben gestern statt dem Tracker eine Meldung auf dem Bildschirm gesehen, dass sie "Aufgrund der existierenden Kräfte" den Server schließen mussten. Nach Angaben von TorrentFreak wurden am Dienstag rechtliche Schritte gegen Araditracker eingeleitet. Momentan könnte man keine weiteren Auskünfte geben. Es sei auch unwahrscheinlich, dass die Webseite als Tracker wieder zurückkehren würde.
Obwohl diverse Gerüchte kursierten, dass der Tracker zu wenig Spenden eingenommen hatte, um die laufenden Kosten zu decken, betonte der Seitenbetreiber, dass dieses nicht der Grund für die Schließung gewesen ist. Bedauern würde er allerdings, dass Araditracker inzwischen mehr eine Gemeinschaft geworden ist, als ein einfacher Tracker. Dieses sei es, was er am meisten vermissen wird. (020200)
(via Torrent Freak)
News Redaktion am Sonntag, 31.08.2008 02:26 Uhr
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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