Es ist nicht ganz vier Wochen her, als in den USA das Lobbygesetz der Musikindustrie beschlossen wurde. Universitäten sollen fortan die Musikindustrie dabei unterstützen, gegen Urheberrechtsverstöße vorzugehen. In einem ersten Schritt sollen die Universitäten einen Plan vorlegen, wie sie gedenken gegen Piraterie und Filesharing auf dem Campus vorzugehen. Gulli berichtete darüber.
Doch schon nach wenigen Wochen kommt die Ernüchterung für die Industrie, denn die meisten Universitäten möchten nicht so recht. Die Gründe, welche sie hervorbringen, sind meist weniger politischer Natur, als eher pragmatisch. Man sieht nicht ein, warum man zum unbezahlten Handlanger für die Industrie werden soll. Im Gegensatz zur Industrie sind die Mittel grundsätzlich knapp, beziehungsweise nicht dafür bestellt, um eine Art "Polizeiarbeit" zu leisten. Andere Stimmen sagen, dass der Zeitaufwand extrem steigt, um eine rigorose Überprüfung der Netzwerke zu bewerkstelligen.
Administratoren an Universitäten fühlen sich durch die RIAA in ihrer täglichen Arbeit gestört. Viele würden die Abmahnungen nicht mehr an die Studenten weiterleiten. Brian Rust vom Madison Department of Information Technology sagte hierzu: "Es ist eine Sache zwischen der Industrie und einzelnen Personen. Grundsätzlich sind unsere Netzwerke relativ transparent." Ihre Universität wäre eine der wenigen, die von Anfang an dagegen waren, die Industrie zu unterstützen.
Die University of Kansas beispielsweise steht auf dem Standpunkt, dass Rechtsstreitigkeiten dieser Art nicht in der Natur der universitären Ausbildung liegen. Sie hätten aufgehört, Briefe und E-Mails der Musikindustrie an ihre Studenten weiterzuleiten. "Dieses ist nicht unsere Aufgabe" und betrachten das eher aus universitätsphilosophischer Sicht. (020200)
(via p2p net)
News Redaktion am Sonntag, 31.08.2008 03:16 Uhr
Es war schon immer so, dass an Universitäten, wo mit meist neuester Technik gearbeitet wird, diese auch mal weniger legal verwendet wird. Aber ich täte es nicht zu hoch sterilisieren, schließlich kommen aus diesen Einrichtungen später viele Ingenieure oder allgemein Wissenschaftler, die in aller Reg ...
Aha, das heißt also auch: sobald Geld fließt, helfen die Unis den Damen und Herren der Musikindustrie....ganz toll. ...
Die Unis sollen gefälligst aufhören, ihre Rechenzentren im Kampf gegen den Krebs arbeiten zu lassen! Die sollten lieber den Traffic analysieren. natürlich umsonst :T YMMD :T Ich kann die Unis vokommen verstehen. ...
Die Unis sollen gefälligst aufhören, ihre Rechenzentren im Kampf gegen den Krebs arbeiten zu lassen! Die sollten lieber den Traffic analysieren. natürlich umsonst :T ...
Und was genau ist bitte schlecht an diesem Satz? Gar nichts. Es ist nur so, dass genau die RIAA hier zwar verlangt, dass die Universitäten ihre Ressourcen für die Filesharing-Jagt aufwenden, selbst aber keine Lust verspürt die Unis dabei finanziell zu unterstützen. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.