
Dabei ist den Republikanern ein positives Medienecho offenbar so wichtig, dass sie nichts dem Zufall überlassen. So wurde, kurz bevor Palins Nominierung offiziell bekannt gegeben wurde, ihre Wikipedia-Seite (und parallel wohl auch die McCains) "aufpoliert". Unter anderem wurden Informationen über ihr "approval rating", also den Prozentsatz der Menschen, die mit ihrer Politik zufrieden sind, hinzugefügt. Insgesamt wurde der Artikel detaillierter gestaltet, Quellen und Fußnoten hinzugefügt.
Ähnliches warauch schon beim demokratischen Vizepräsidentschaftskandidaten Joe Biden zu beobachten gewesen. Beobachter sind nun der Ansicht, dass es hilfreich wäre, die Wikipedia-Seiten potentieller Kandidaten für hohe Ämter zu beobachten und anhand der Anzahl der Updates einen Informationsvorsprung zu erhalten. Diejenigen, die die Nominierung wirklich erhalten, wären dann an der größeren Anzahl an Updates vorher auszumachen.
Eines zeigen solche Aktionen zweifelsfrei: Die Parteien haben offenbar die Wichtigkeit des Internets und speziell solcher Informations-Seiten wie Wikipedia für ihre politischen Kampagnen erkannt und legen Wert darauf, auf diesen Seiten möglichst gut vertreten zu sein. Anders wäre ein solcher Aufwand für die Überarbeitung der Wikipedia-Einträge nicht zu erklären. Allerdings wird es schwer für die Republikaner zu werden, auf diesem Wege zu punkten, hat doch der demokratische Spitzenkandidat Barack Obama das Internet bereits sehr aktiv für seine Kampagne genutzt und ist damit insbesondere bei den jungen Wählern gut angekommen, während McCain eher als in Computerdingen unerfahren auffiel. (via USA Today, thx)
News Redaktion am Montag, 01.09.2008 02:11 Uhr
Ich hoffe nur, denen wird ordentlich auf die Finger geschaut. Die Wikipedia ist weder für Werbung noch für Wahlkampf da. :confused: ...
Eines zeigen solche Aktionen zweifelsfrei: Die Parteien haben offenbar die Wichtigkeit des Internets und speziell solcher Informations-Seiten wie Wikipedia für ihre politischen Kampagnen erkannt und legen Wert darauf, auf diesen Seiten möglichst gut vertreten zu sein. Anders wäre ein solch ...
während McCain eher als in Computerdingen unerfahren auffiel. Wen wunderts? :confused: ...
Geändert, danke. Das ist so die Sorte Fehler, die man nur am Computer macht: Einen Satz umbauen und dabei was übersehen. Beim Korrekturlesen hab ichs dann wohl verpeilt. ...
Guter Artikel, nur ... da wurde wohl was verdreht: Ähnliches konnte auch schon beim demokratischen Vizepräsidentschaftskandidaten Joe Biden zu beobachten gewesen. Müsste so: Ähnliches konnte auch schon beim demokratischen Vizepräsidentschaftskandidaten Joe Biden beobach ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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