
Der freie Journalist Daniel Große machte gestern in seinem Blog (Seite ist wegen schwerer Verlinkung und merkwürdigem Gebaren des Hosters gerade nur per Google Cache zu erreichen) auf ein pikantes Datenleck aufmerksam: Beim Recherchieren einer E-Mail-Adresse stieß er auf mehr als 20 Datenbanken in einem per Directory Listing frei einsehbarem Verzeichnis auf dem Webserver von lustkatalog.de. Diese enthielten tausende von E-Mail-Adressen nebst Datums- und Zeitangaben.
Die Daten reichen zurück bis in das Jahr 2006. Anscheinend handelt es sich um die E-Mail-Adressen der Abonnenten eines Web-Adventskalenders mit schlüprigem Material hinter den Türchen.
Laut Große sei eine Lücke im Kundenmanagementsystem des Versandhauses für das Datenleck verantwortlich, welche die Adressdatenbank als CSV-Dateien in einem ungesicherten Verzeichnis des Webservers speichere. Google fand die Links bei seinen regulären Crawlvorgängen und indizierte sie komplett. Ebenfalls betroffen gewesen sei das österreichische Pendant des Shops, pabo.at. Die Lücke scheint mittlerweile geschlossen, dennoch sind die Listen nach wie vor über den Google Cache einsehbar. Der Konzern täte gut daran, sämtliche Spuren des Datenlecks schnellstmöglich entfernen zu lassen. Von Seiten des Versandhauses gab es bis jetzt keine öffentliche Reaktion.
CSV, das Dateiformat der Adresslisten, steht für "Comma Separated Values" (durch Kommas getrennte Werte) und wird häufig zum Im- und Export von Adresstabellen und -datenbanken verwendet. Dass Beate Uhse nicht die einzige Instanz ist, die Probleme mit frei im Web herumschwirrenden persönlichen Benutzerdaten hat, zeigt eine Stichprobe von Gulli. Eine einfache Suchanfrage nach dem Dateityp CSV, kombiniert mit einer beliebten E-Mail-Domain wie gmail.com, ergibt auf Anhieb mehrere hundert Ergebnisse. Ein Fest für Datendiebe und Spambots. (fraencko)
(via F!XMBR, danke!)
News Redaktion am Montag, 01.09.2008 18:10 Uhr
@xzeNji: Benutz den Google-Cache. ...
Würde die Liste gerne mal sehen, haha! ...
Mööööp, wie lustig:D! Ihr hab ja schon recht peinlich für google & BU^^ ...
@oollii1979 Du hast ne PN. ...
UNGLAUBLICH! ich denke das könnte google in ein sehr schlechtes licht rücken. es muss nur was großes passieren, mit einem politiker o.ä. öhm, darf man hier beispiele posten? wer schon immer mal die postanschrift von unter datenschützenr berüchtigten politikern haben wollte, kann sie so find ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen