gullinews am Freitag, 29.06.2007 12:09 Uhr
Bereits der entwickelte Prototyp der "Holographic Versatile Disc" HVD ist beschreibbar. Standards existieren noch keine, an der Technologie arbeiten jedoch zahlreiche Forscher aus Industrie und Wissenschaft. 500 GB Daten packten die Berliner Forscher nun auf eine Scheibe, 1000 GB sollen es mit einem anderen Laser werden.
Bereits jetzt erlauben es die gängigen DVD-Formate, eine ansehliche Musikbibliothek auf einer Handvoll dünner Scheiben mit sich herumzutragen. Seit dem Preisverfall der externen Festplatten und dem Siegeszug von USB2 ist ohnehin das vielbeschworene "Brennerproblem" eine eher kleinere Sorge der Medienindustrie geworden. Trugen früher noch die Kinder eine handvoll gebrannter CDs auf den Schulhof, so packt man heute schlicht die 250GB-Platte ein, wenn man nachmittags die Kameraden besucht - statt dem Case voll CDs hat man so die komplette Musiksammlung und/oder ein ansehliches, virtuelles Regal voller Filme in der Tasche.
Mit den kommenden, holografischen Speichermedien dürfte diese Praxis noch schneller und einfacher vonstatten gehen - auf einem Terabyte lassen sich auch die kommenden, hochauflösenden DVD-Formate in Massen transportieren.
Die Kopfschmerzen der Contentindustrie werden damit wohl anhalten - auch wenn Golem darauf hinweist, dass noch ungeklärt sei, wie der holografische Speicher "wirtschaftlich hergestellt, und damit auf den Markt kommen kann".
| 36 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Aaron2222 am 30.06.2007 20:51:11: |
endhirn am 01.07.2007 00:50:16: |
black_caeser am 01.07.2007 01:16:25: |