
SecuRom, von Sony entwickelt, soll dem Kopieren von Videospielen von EA entgegenwirken: In speziellen Versionen wird es nun in Verbindung mit den Spielen "Mass Effect" und "Spore" eingesetzt. Beide wurden kürzlich veröffentlicht. SecuRom beschränkt sich nicht nur auf das Blockieren des Kopierens der Inhalte, sondern beinhaltet auch eine Onlineaktivierung beim Hersteller.
Mit einer Lizenz lässt sich ein Spiel in Verbindung mit SecuRom drei Mal installieren, im Fall des bald erscheinenden Spiels werden es fünf Installationen sein, die gewährt werden. Der geneigte Leser wird an dieser Stelle denken: "Super, bisher durfte man doch eigentlich nur einmal installieren!", jedoch verhält es sich ein wenig anders: Bisher konnte man eine Installations-CD so oft wieder verwenden, solange man Lizenzbestimmungen und die EULA nicht verletzte. Nun wird diese Anzahl durch SecuRom eingeschränkt.In der Praxis bedeutet dies, dass bei geringfügiger Änderung der Hardware eines Computers das Spiel neu installiert werden muss. Sollten nun die fünf Installationen durchlaufen sein, muss der Spieler sich direkt beim Hersteller, Electronic Arts melden, um das Produkt weiterhin nutzen zu können. Der Protest um SecuRom schlägt Wellen: Vielen Nutzern gefällt diese Praxis EAs nicht, und sie bewerten beim Online-Händler Amazon Spore mit der geringsten Wertung. Während in den USA 1911 Wertungen einen Stern betragen, gab es auch insgesamt 167 Mal mehr als einen Stern.
Viele werden der Meinung sein, wie sie auch "Tbear" auf Amazon USA veröffentlicht hat: "Ich werde keine Software mit DRM kaufen, gerade auch wenn die Anzahl der Installationen auf ein lächerliches Limit von 3 gesetzt wird." SecuRom wird nicht ohne Grund unter Windows-Systemen als RootKit erkannt: Es überwacht Veränderungen an den Laufwerken, verhindert die Nutzung von Emulationen und blockiert unter Umständen die Nutzung.
Es mögen gute Spiele sein, die Electronic Arts produziert. Es mag vielleicht auch Spaß machen, sie zu spielen. Aber wenn man nur wegen Austausches einiger Hardwareteile sich die Mühe machen muss, mit EA zu telefonieren und um einen neuen Installationsschlüssel zu bitten, dann ist das zu viel. Nicht daran zu denken, wie es wäre, wenn dieser Support dann eingestellt wird - EA stellt sich damit nur selbst ein Bein - fordert regelrecht auf, illegale Versionen zu nutzen und auf einen Kauf zu verzichten. (-rbrueckner)
News Redaktion am Mittwoch, 10.09.2008 23:43 Uhr
Was EA macht dürfen sie. Völlig legal. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird mit diesen merkwürdigen Maßnahmen doch gegen den EULA verstoßen, oder nicht ? Von daher ist es wohl doch eher fragwürdig inwiefern dieses Vorgehen noch legal ist ... Ich persönliche ...
Und genau das ist der Punkt! Wenn die Hersteller ihre Konsolen vor Kopien schützen, ist das okay (obwohl das ja auch oft ein Schnitt ins eigene Fleisch ist Warum schneiden sich die ins eigene Fleisch? Hast du schonmal die PSP Verkaufszahlen angeschaut? Und dann die Software Verkauf ...
(...)Und genau das ist der Punkt! Wenn die Hersteller ihre Konsolen vor Kopien schützen, ist das okay (obwohl das ja auch oft ein Schnitt ins eigene Fleisch ist - Was die Community aus Konsolen machen kann, haben wir spätestens bei der PS2 gemerkt (Stichwort: DivX Support) ...
bei konsolen wurden aber auch oft spezielle rohlinge verwendet, außerdem müssen viele konsolen erst umgebaut werden, damit sie schwarzkopien abspielen können! Ich habe nichts gegen solche maßnahmen auch nichts gegen kopierschütze im eigentlichen sinne - womit ich ein problem habe sind kopiersch ...
Meine Begründung: Sie können es machen, und wenn sie denken es hilft. Dann sollen sie doch. Dann soll man es halt nicht kaufen. Sind sie ja selbst schuld. Hab ich oben aber schon mal (ausführlicher) geschrieben. Mir ist auch klar, dass er nichts hilft. Im Gegenteil. Aber das ist denen ihre Ents ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
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