
"Ich wurde in einen Nebenraum gezogen... und musste warten, bis mein Fall endgültig freigegeben wurde. Es kann mal eine Stunde dauern, mal werden es auch anderthalb bis zwei Stunden. Einmal saß ich in Miami für 6 Stunden fest.", so Labbé.
2004 erhielt Labbé einen Brief vom U.S. Department of Homeland Security - dass er auf ihre Beobachtungsliste gesetzt wurde, da er einem Identitätsdiebstahl zum Opfer gefallen war. Seitdem werden ihm im Verhör immer wieder dieselben Fragen gestellt: Ob er seinen Ausweis verloren habe, er in Japan gewesen sei. Einen Zusammenhang zwischen seiner Person und Japan kennt Mario Labbé nicht.
In den folgenden Jahren versucht Labbé immer wieder, von diesen Listen entfernt zu werden. Mit seinen Bemühungen hat er keinen Erfolg - findet jedoch einen anderen Weg, um sich den nervtötenden Verhören zu entledigen: Er ließ seinen Namen ändern: "Nun lautet mein offizieller Name Francois Mario Labbé." Daraufhin mussten all seine relevanten Dokumente ersetzt beziehungsweise umgeschrieben werden: vom Führerschein über die Sozialversicherung bis hin zur Kreditkarte und dem Girokonto.
Auf den sogenannten NO-Fly Listen befinden sich zur Zeit mehr als eine Millionen Personen, so Roch Tassé von der International Civil Liberties Monitoring Group, und jeden Monat kommen 25.000 Personen hinzu. Die Verwaltung der U.S. Transportation Security hat mittlerweile die Möglichkeit eingeführt, um sich von diesen Listen streichen zu lassen - aber da der Überhang an Nachfragen sehr groß ist, gestaltet sich die schnelle Durchführung schwierig. Eine Namensänderung wäre in diesem Fall eine bessere Idee - auch wenn dies ein wenig Aufwand mit sich bringt.
News Redaktion am Samstag, 13.09.2008 10:23 Uhr
Es gibt kein "Department of Home Security" ;) *klick* ...
Mich würde ja mal interessieren wie die Leute auf dieser Liste landen! Steht irgendein Herr Labbe auf dieser Welt unter 'Terrorverdacht' kommen automatisch alle Labbes dieser Welt mit auf die Liste??? Oder hat er mal einer Überwachungskamera den Stinkefinger gezeigt? Oder wie?? Hat eigentlich noc ...
Wann wird den tobenden Irren beim Department of Homeland Security eigentlich mal Einhalt geboten? Bessere Feindbilder kann der amerikanische Staat dem unschuldigen Bürger gegenüber im Sinne der Terroristen gar nicht abgeben. :D ...
Seit dem 11. September 2001 hat sich in Amerika einiges getan - speziell auch im U.S. Department of Home Security. Mario Labbé, ein Geschäftsmann aus Quebec, landete irrtümlicherweise auf der sogenannten NO-Fly Liste. Sein kanadischer Pass löst bei der Kontrolle Alarm aus - jedes Mal, wenn er ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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