
Traditionell haben Mac-User weniger mit Viren, Trojanern und anderen Malware-Formen zu kämpfen als die Nutzer von Windows-Systemen, dafür sorgt schon die geringere Verbreitung von Apples Betriebssystem. In letzter Zeit jedoch gibt es gelegentlich auch Malware, die Macs befällt - noch lange keine große Epidemie, aber für Apple offenbar Grund genug, sich dieses Problems in seinem neuen Betriebssystem anzunehmen. Interessant ist dabei, dass man den Malware-Schutz von Seiten Apples nicht groß ankündigte, sondern still und leise in eine der letzten Versionen des neuen Betriebssystems integrierte. Da die vorab verteilten Testversionen noch dazu oft an Schweigeklauseln bezüglich neuer Features geknüpft sind, sickerte die Information über den Malware-Schutz erst durch, als ein Tester anonym davon berichtete.
Allem Anschein nach besteht der neue Schutzmechanismus aus einer Datenbank mit den Hashes bekannter Malware. Entspricht ein gestartetes Programm einem dieser Hashes, erscheint ein Popup-Fenster, dass den User vor der schädlichen Software warnt und ihm empfiehlt, diese in den Papierkorb zu verschieben.
Der Schutz durch das neue Feature scheint allerdings, zumindest in der derzeitigen Version, begrenzt zu sein. Nach Angaben des IT-Portals The Register sind lediglich zwei bekannte Mac-Trojaner in der Datenbank enthalten. Diese sind zwar besonders weit verbreitet, stellen aber in Bezug auf die gesamte Bedrohungslandschaft trotzdem nur die Spitze des Eisbergs dar. Zudem werden nur Dateien überprüft, die über bestimmte, besonders verbreitete Programme wie iChat, Thunderbird und Safari heruntergeladen wurden. Downloads über andere Programme wie Skype sind noch nicht Teil der Überprüfung, ebenso wenig wie externe Speichermedien wie DVDs und USB-Sticks.
Es wäre allerdings technisch gesehen alles andere als schwierig, weitere Trojaner auf die Liste zu setzen und so den Schutz zu verbessern. Über das Hinzufügen anderer Anwendungen lässt sich noch keine Aussage treffen, es ist jedoch durchaus möglich, dass auch dies technisch vorgesehen ist. So heißt es abwarten, ob und wie Apple dieses Feature in Zukunft ausbauen und seine Benutzer so besser schützen wird. Apple selbst nahm bisher noch nicht zu diesem Thema Stellung. (Annika Kremer)
(Bildquelle: Apple, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 27.08.2009 17:41 Uhr
Fisch, mit dir diskutiere ich schonmal überhaupt nicht, da du prinzipiell immer Recht hast, da du die Dinge, über die du sprichst in und auswendig kennst. Außerdem nutzt du Worte, welche mir in meinem Leben noch nicht untergekommen sind. ;) Jedoch möchte ich darauf hinweisen, d ...
Zitat von Herr_Klein Kinder, niemand hier sagt, OS X wäre 100%ig sicher. Das habe ich auch niemals behauptet. Fakt ist, dass jedes Betriebssystem kompromittiert werden kann, wenn man als Benutze ...
Kinder, niemand hier sagt, OS X wäre 100%ig sicher. Ich bin jahrelanger Macuser und kenne auch viele andere Nutzer und habe noch von niemandem eine derartige Äußerung gehört. Man muss sich lediglich weniger Gedanken machen, als unter Windows. Das ist alles. Es ist schön, wenn i ...
Auch wer Mac OS X einsetzt, kommt nicht umhin, grundlegende Sicherheitstipps zu beachten - insbesondere, dass grundsätzlich keine Binaries aus nicht vertrauenswürdigen Quellen ausgeführt werden sollten. Dann kann man sich auch den Echtzeit-Malwarescanner sparen - sofern dieser, wie in der News be ...
Und trotzdem darfst du dich angesprochen fühlen. Nichts ist dümmer, als anzunehmen, ein System wäre zu 100% sicher. Soweit zu den "dummen Argumentationen", die bei dir noch nicht mal auf ein Argument fusst. :p ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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