Bei der Aktion waren Zocker und Eltern aufgerufen, ihre "Killerspiele" in einem eigens bereitgestellten Container zu entsorgen. Als Anreiz für die Beteiligung gab es eine Verlosung, bei der unter anderem ein signiertes Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu den Gewinnen zählte (gulli:news berichtete). Die Aktion war, ging man nach der Masse der gesammelten Datenträger, ein eher geringer Erfolg; während einige Quellen von "rund zwei Dutzend" entsorgten Spielen berichten, sprechen andere Zeugen von noch geringeren Zahlen. Auch muss man sich angesichts der Tatsache, dass beispielsweise auch Spiele für den Nintendo Gameboy entsorgt wurden, fragen, ob es sich hier nicht womöglich um Spiele handelte, die ohnehin seit Jahren nicht mehr gespielt wurden.
Trotz dieser eher ernüchternden Zahlen wertet das Aktionsbündnis die Aktion als Erfolg für sein Anliegen. Bündnis-Vorstand Hardy Schober erklärte gegenüber dem SWR, es gehe ihm "weniger um die Masse, denn um die Symbolik". "Wir wollen, dass diskutiert wird und ein Zeichen setzen, dass Killerspiele aus den Kinderzimmern verbannt werden", erklärte Schober. Als "Killerspiele" wertet sein Verein insbesondere Actionspiele, beziehungsweise, wie die Definition im Aktionsaufruf lautet "Spiele, in denen die Tötung von Menschen simuliert wird."
Das Aktionsbündnis plant nun offenbar eine Neuauflage der umstrittenen Aktion, gegen die zeitgleich eine Mahnwache des Verbands für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) unter dem Motto "Videospiele für Integration" lief (gulli:news berichtete). Die Aktion soll in verschiedenen Städten fortgesetzt werden, erklärte Schober. Den Erfolg definiert er, dessen Tochter bei dem Amoklauf in Winnenden getötet wurde, dabei folgendermaßen: "Wenn ich einen Amoklauf in Deutschland mit der Aktion verhindere, ist das Ziel erreicht." (Annika Kremer)
(Bildquelle: SWR, thx!)
News Redaktion am Samstag, 17.10.2009 23:09 Uhr
OK, das kling schon mal ganz anders. Aufgrund Deiner vorangegangenen Postings bin ich davon ausgegangen, Du würdest deren Aktionen gutheißen. In meinem ersten Post schrieb ich das die Aktion an sich kritikwürdig ist. Hätte mich aber auch stärker davon abgrenzen können um ...
Gute Frage - nächste Frage! Meinte schon Bill Gates bei einem allzu neugierigen Journalisten. Ich bin mit meiner waffenrechtliche Erlaubnis vollstens zufrieden. Immerhin bin ich ja eine gefährdete Person, wenn m ...
Die Idee, durch ein Verbot von "Killerspielen" Amokläufe zu verhindern, ist genau so sinnvoll, als wenn man den Drogenhandel dadurch ausrotten wollte, dass man die kleinen Zipp-Beutel mit dem Hanfblatt drauf verbietet. :D Wie erfolgreich Frankreich und Polen damit sind, l ...
Nope. Wobei angeblich Günnis Account ja von mehr als einer Person geführt wird, der Schreiber könnte also theoretisch unbescholten sein. Aber eine reine Interessensfrage beim BKA wäre ja nicht schlecht :T ...
Meine legale Schußwaffe :T ist natürlich ordnungsgemäß aufbewahrt. warum darf ein mehrfach verurteilter Krimineller eigentlich eine Waffe haben? ...
News Redaktion am 12.09.2014, 16:23 Uhr
Einer Studie an der Johns Hopkins Universität in den Vereinigten Staaten zufolge hilft der psychoaktive Wirkstoff Psilocybin Rauchern dabei, die ungesunde Angewohnheit fallen zu lassen. Zwar handelt es sich nur um eine Studie in kleinem Rahmen, deren Ergebnisse daher nur bedingt für die Allgemeinheit anwendbar sind, nichtsdestoweniger zeigen sich die Wissenschaftler begeistert.