
FilesWire funktioniert in jedem aktuellen Browser, lediglich eine installierte Java-VM sowie aktiviertes JavaScript werden vorausgesetzt. Im Gegensatz zu manch anderen P2P-Tools die im Browser laufen wie ImageShacks Torrent-Support, wird der Client komplett auf dem lokalen Rechner ausgeführt. Das bedeutet, dass der Service einerseits nicht reguliert, welche Dateien man herunter lädt, andererseits aber auch, dass man für eventuelle Urheberrechtsverstöße per IP-Ermittlung theoretisch belangt werden kann.
FilesWire setzt auf das verbreitete Gnutella-Netz auf, man tauscht also Dateien mit Clients wie LimeWire, FrostWire, BearShare, Morpheus und Phex. Das Gnutella-Netzwerk läuft dezentral, unabhängig von Servern, was die Tauschbörse unanfällig für Schließungsgelüste der Rechteverwerter macht.
FilesWire selbst macht, trotz des frühen Entwicklungsstadiums, bereits einen runden Eindruck. Von der FilesWire.com-Startseite wirft man den Client mit drei Klicks an, wartet kurz, bis das Java-Applet geladen ist und kann ihn im Prinzip sofort benutzen. Erfreulich: FilesWire benötigt weder einen Login noch irgendeine Form von Portweiterleitung wie in Standalone-P2P-Programmen.
Die englischsprachige Bedienoberfläche erinnert stark an Desktop-Clients. Es gibt separate Tabs für Suchresultate, Downloadfortschritt, eine Übersicht der eigenen verfügbar gemachten Musikstücke, ein Chat- und ein Hilfefenster. Der Download von bis zu 20 Dateien gleichzeitig ist möglich, selbst ein Kurvendiagramm für Up- und Downloadgeschwindigkeit fehlt nicht. Im Gulli-Test lud dann auch ein Mainstream-Musiktitel mit guter Geschwindigkeit herunter. Auf Komfortfunktionen wie einen Filter für Suchergebnisse muss man jedoch vorerst verzichten.
Negativ an FilesWire fällt auf, dass die Startseite des Services kaum Informationen enthält. Die "How it works" und "About us"-Links funktionieren nicht, es ist also nicht unbedingt leicht herauszufinden, mit welcher Firma man es zu tun hat, die den Client entwickelt. Der exzessive Einsatz von JavaScript auf der Startseite ist schlicht unnötig, man kann den Client ebenso gut über einen Direktlink aufrufen. Auch sind Java-Applets nicht gerade für ihr Ressourcen schonendes Verhalten bekannt. So war der Browser in unserem Test für eine kurze Zeit komplett ausgelastet und andere Tabs nicht benutzbar. Hingegen eher zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass der integrierte Player nicht funktionierte und man den Speicherort der heruntergeladenen Daten zuerst selbst suchen muss (unter Windows das Verzeichnis "FilesWire Saved" in den "Eigenen Dateien").
Positiv zu werten ist, dass mit FilesWire die Hürde, auf das gigantische Datenarchiv in P2P-Netzen zuzugreifen, abermals etwas tiefer gehängt wurde. Wer an einem öffentlichen Rechner sitzt und schnell mal sein Lieblingslied hören oder einem Filesharing-unerfahrenen Freund diese Welt schmackhaft machen will, ohne gleich eine Software zu installieren, hat mit FilesWire eine einfache Möglichkeit dazu. Für den P2P-Spaß am Heimrechner bleibt für den erfahrenen User jedoch der Open Source-Gnutella-Client FrostWire die erste Wahl, sofern er nicht gleich auf eMule oder Torrent umschwenkt. (fraencko)
(via p2pon, thx!)
News Redaktion am Montag, 15.09.2008 20:52 Uhr
vpn ist nciht schwer einzurichten^^ und bei den meisten anbietern hat man auch zimlich gute speeds :) ...
Ist VPN nicht grauenhaft langsam und dämlich zu konfigurieren? Da ist OCH halt sicherer und besser und seit langem schon viel Komfortabler, wenn was ist, fragste nach, hast deine Comments, viel mehr Informationen etc. ...
Und wie wäre es dann wenn man nur einen Web-Proxy nutzt? Wird ja eine andere IP angezeigt... Oder wie wäre es sofort mit nem VPN? korregiert mich wenn ich falsch liege aber werden nicht die java sachen in dem eigenen przessausgeführt was ein standard 0815 proxy einfach umge ...
Jo mit Proxy oder VPN solltest relativ anonym sein ;) ...
Und wie wäre es dann wenn man nur einen Web-Proxy nutzt? Wird ja eine andere IP angezeigt... Oder wie wäre es sofort mit nem VPN? ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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