
John Jeppson dürfte sichtlich irritiert gewesen sein, als er eine Absage für das geplante Interview erhielt.
Schuld daran dürfte nicht zuletzt die Aussage des Bandmitglieds Lars Ulrich gewesen sein. Dieser hatte erst vor kurzem verkündet, dass es nunmal normal sei, wenn ein Album in Filesharing-Netzwerke vordringe. Das sei nun einmal so "in diesen Tagen". Infolge dessen dachte sich John Jeppson vom schwedischen Blatt Sydsvenskan, man könne sich das neue Album dann auch einmal via BitTorrent organisieren. In einem Artikel beschrieb er akribisch genau die neuen Werke von Metallica. Jedoch erwähnte er dann auch den Teil, welcher dem Label wohl weniger passte. So erklärte er, wie man das neue Album mithilfe von BitTorrent und The Pirate Bay herunterladen könnte, um es sich anzuhören. Dabei verwies er aber nicht auf das eigentliche Album "Death Magnetic", sondern auf einen Torrent, welcher die Tracks in gekürzter Form beinhaltete. Mithilfe dieser Kopie beurteilte er das jüngste Album der Band, was zumindest bei Universal für einen gewissen Unmut sorgte.
Kurzerhand sagte man daraufhin ein ebenfalls geplantes Interview mit dem Journalisten ab. Die schwedische Niederlassung Dagens Media äußerte sich gewohnt bissig zu dem Ereignis: "Der Kritiker verweist auf einen Torrent, bei welchem einige Personen die Tracks verändert haben. Des Weiteren erklärt er detailliert, was man tun muss, um das File herunterzuladen, das die Urheberrechte des Labels verletzt. Es ist nicht nur ein illegales File, sondern ein verändertes. Der Kritiker meint außerdem, dass das echte Album so klingen sollte wie in seinem Download. Filesharing von Musik ist illegal. Immer. Da gibt es nichts zu diskutieren. Die Tatsache, dass Sydsvenskan einen Journalisten beschäftigt, der sich die Musik illegal heruntergeladen hat und dann auch noch auf die illegale Seite [The Pirate Bay] in seiner Kritik verweist, ist für uns völlig inakzeptabel."
Das neue Metallica-Album "Death Magnetic" ist inzwischen auf Platz #1 in den englischen Charts. (Firebird77)
(via torrentfreak, thx!)
News Redaktion am Montag, 15.09.2008 20:54 Uhr
Filesharing von Musik ist illegal. Immer. Da gibt es nichts zu diskutieren. und dann auch noch auf die illegale Seite in seiner Kritik verweist, ist für uns völlig inakzeptabel." habe wieder gut gelacht, danke:T hoffentlich ist es bei dennen in ...
Hab ja nicht gemeind das Künstler nichts verdienen sollten, (die kriegen genug durch konzerte und werbeartikel) Ich meine nur das Kunst etwas ist was nicht vor einem Kommeziellen Hintergrund geschaffen werden sollte Mag richtig sein. Nur leider sehen die Plattenla ...
Die ganzen Oldscholl-Bands und ihre profithungrigen Labels sind es einfach gewohnt mit einem CD Release mehrere Millionen zu machen. Sowars halt mal in der guten alten Zeit in der ein Album 18 Mark kostete und sich die meisten Leutz das Album kauften. Die Bosse der Labels und ihre Mitarbeiter, die ...
Was bringen ihnen Anerkennung, Respekt oder gute Kritiken, wenn sie nichts verdienen? Von Irgendetwas muss der Künstler ja leben, wobei die Menge an Geld, die eine Band für ein Album/eine Single bekommt, wohl sehr lange dafür reichen wird. Hab ja nicht gemeind das Künstler nichts ...
Auserdem werden die richtigen Fans trotzdem die Alben kaufen. bestes beispiel: Radiohead haben ihr leztes Album frei zum download angeboten; jeder konnte zuahle wass er wollte!!! Einige leute haben bis zu 100€ gezahlt. Die einnahmen lagen nur knapp unter den der anderen alben.[/QUOT ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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