In Kürze soll eine neue Online-Plattform des Entwicklerstudios online gehen. Über diese sollen Spiele wie Fallout 2, Operation Flashpoint oder Freespace zum Download zur Verfügung stehen. Ohne Kopierschutz.
Das Portal GoG.com (Good old Games) wird damit zwar keine aktuellen Titel anbieten. Dennoch ist diese Entwicklung eigentlich positiv zu betrachten, auch wenn Kicinski womöglich mit seiner Meinung alleine dasteht. So hätten sich zahlreiche Publisher geweigert, dem Portal ihre Spiele zur Verfügung zu stellen. Aus dem simplen Grund, dass es dort keine Kopierschutzmaßnahmen gibt.
"Wir versuchen sie zu überzeugen, dass es nichts gibt, wovor sie Angst haben müssten. DRM-frei, das ist etwas, vor dem sie wirklich Panik schieben. Andererseits können wir argumentieren, dass diese Spiele weithin durch Piraterie verfügbar sind. Es ist also besser diese für wenig Geld zu verkaufen und dadurch etwas mehr Einnahmen zu haben, als dem Kunden das Leben [mit Kopierschutzmaßnahmen] schwer zu machen."
Vergangene Woche erlebte vor allem EA, was es heißt, wenn Gamer mit dem Kopierschutz nicht einverstanden sind. Die Restriktionen bei dem Game "Spore" hatten für so manchen Kunden den bitteren Beigeschmack, dass man das Spiel bestenfalls gemietet hatte, nicht jedoch gekauft. Eine bittere Erfahrung, die auch Michael Kicinski bereits erlebt hat: "Ich hatte Steam verwendet, aber mein Internetprovider hatte damit Probleme, die er nicht bewältigen konnte. Deshalb konnte ich die über Steam gekauften Games nicht mehr spielen. Ich glaube, wenn jemand für das Spiel bezahlt, dann hat er auch das Recht es völlig zu besitzen. Ohne dass dabei eine Liste an Bedingungen angeknüpft ist [...]. DRM Maßnahmen erschweren das Leben der Kunden. All dies nur aufgrund einiger firmeninternen Ideen, Richtlinien und dem Versuch sich anzupassen. Man ist jedoch zu angepasst, um zu begreifen, wie man Kunden gewinnt und diese davon abhält woanders hin zu gehen. Wir glauben an den freien Markt und wollen den Kunden ihre Freiheit zurückgeben."
Abschließend sprach gamesindustry mit Kicinski über Piraterie und die Verfolgung von Filesharern, insbesondere wie es gegenwärtig in England praktiziert wird. Dort wurden inzwischen angeblich 25.000 Filesharer abgemahnt und sollten Beträge von 300 Britischen Pfund bezahlen. Dazu hat Michael Kicinski eine ganz eigene Meinung: "Die Piraterie in Polen [Standort des Entwicklerstudios] ist viel, viel schlimmer als in westlichen Ländern. Wir haben gelernt mit der Piraterie zu leben, sind in einer Umgebung aufgewachsen, wo es keine Hilfe durch die Regierung gab, die Piraterie zu bekämpfen. Also mussten wir lernen gegen Piraten zu konkurrieren. Beispielsweise glauben wir, dass GoG.com solch gute Angebote beinhaltet, dass es die Piraterie gar nicht wert ist. Wir versuchen Leute dazu zu bewegen, das Original zu kaufen, anstatt es sich illegal zu besorgen. Das ist der effektivste Weg um Piraterie zu bekämpfen."
Den markantesten Weg legt aber nicht das Entwicklerstudio, sondern der Publisher vor. Das CD-Projekt hat unter anderem das PC-Game "The Witcher" entwickelt. Dieses wird von Atari vertrieben. Seitens einer deutschen Kanzlei wird nach diesem Spiel gezielt in den Tauschbörsen gefahndet. Diejenigen, die das Game sharen, werden kostenpflichtig abgemahnt. Ob das etwa mit dem "effektivsten Weg um Piraterie zu bekämpfen" gemeint war? (Firebird77)
(via gamestar & gameindustry, thx!)
(Bild via playfuls, thx!)
(Danke an Matthias B. für den Tipp)
News Redaktion am Dienstag, 23.09.2008 15:50 Uhr
10 Euro für die Spiele im Shop zu verlangen, ist viel zu teuer, wenn man sie auch noch downloaden muss... Hole ich mir Gothic lieber im nächstbesten Fachmarkt für 5€, Probleme mit Kopierschutz habe ich dann auch nicht, Onlineaktivierung gab´s ja damals noch nicht ...
Ein Thema, welches mich nach wie vor brennend interessieren würde: Würde man einen Test mit einem Blockbuster in 2 Versionen durchführen, welche zur selben Zeit auf dem Markt erscheinen: - 1x mit Kopierschutz um 40€ - 1x ohne Kopierschutz um 42,90€ Welche dieser Versionen würde si ...
Wie kommst du auf die dämliche Idee das hier zu posten, das würde ich wirklich gerne Wissen? ...
ich weiß nicht ob das hier reinpasst aber ich hatte ein problem mit clone cd ich war am image schreiben und auf ein mal fing mein laufwerk an zu rasen ich habe einen schreck gekriegt:eek: und die cd schnell ausgefahren es war so als würde die cd 100x laufen die cd geht zum glück noch doch ic h wüsst ...
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Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
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Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.