
Der Verdacht des Unternehmens fällt auf einen 60 Jahre alten Herrn. Dieser soll sich den Zugang zur Firmendatenbank erschlichen und sich anschließend an den sensiblen Daten des Sportwagenherstellers bedient haben. Es wird ihm im Weiteren vorgeworfen, eine Erpressung von vorneherein geplant zu haben.
Die örtliche Polizei von Solona Beach in Kalifornien hat den Verdächtigen, Bruce Mengler, bereits verhaftet. Die Verhaftung ist nach einem vorausgegangenen Haftbefehl geschehen, der vom Bundesgericht vorher unterzeichnet wurde. Als Grund für diesen Bescheid wurde der Verdacht auf Einbruch in Computersysteme sowie die einhergehende Erpressung des Unternehmens angegeben. Dem Pressebericht zufolge soll sich Mengler Zugang zur nordamerikanischen Webseite von Maserati im März dieses Jahres verschafft haben. Von dort soll er dann umfangreiche Kundendaten abgegriffen haben. Der Sportwagenhersteller speicherte diese als Teil einer Promotion-Kampagne auf dem Server ab. Überwiegend befinden sich in der Liste Informationen von Probefahrten mit den Luxusautos.
Nachdem die besagten Daten im Besitz von Mengler waren, entschied er sich dafür, das Unternehmen über diesen Sachverhalt via E-Mail aufzuklären. Um den Besitz der Daten glaubwürdig zu machen, hat Mengler einige Auszüge der Datensätze in die elektronische Post eingefügt. Er drohte dem Unternehmen mit der Bekanntmachung des Vorfalls, außer man würde auf finanziellem Wege eine Vereinbarung finden. Zu dem Zeitpunkt der Festnahme hatte Mengler bereits 5,000 US-Dollar erpressen können. Weltweit sind sich die Sicherheitsexperten darüber einig, dass es keine Rolle spielt, um welche Daten es sich handelt. Egal ob es um Kundendaten geht oder lediglich um eine Promotion-Liste, die Sicherheit der Daten müsse so oder so im Vordergrund stehen. Keinesfalls dürfe diese zu kurz kommen. (gS-)
(via securecomputing.com.au, thx!)
News Redaktion am Mittwoch, 24.09.2008 18:28 Uhr
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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