
Die Befragung wurde in den letzten zwei Monaten von Logica durchgeführt, und das Ergebnis kann durchaus als besorgniserregend bezeichnet werden. Es sind nicht nur die sechzig Prozent der Befragten, die Fälle von Datenverlust oder Datenmissbrauch erfahren und nicht gemeldet haben. In der Tat ist es auch so, dass lediglich 57 Prozent der Befragten eine Ahnung davon haben, welchen negativen Einfluss solche Fälle auf ihr Unternehmen haben könnte. Nur 16 Prozent waren sich darüber im Klaren, dass Sammlungen von persönlichen Datensätzen "sensible Informationen" darstellen. Fast die Hälfte glaubte, dass Sicherheitsaspekte ausschließlich Aufgabe der IT-Abteilung sind.
Nur 30 Prozent würden regelmäßige IT-Sicherheitstrainings durchführen und auch nur ein Drittel hätte überhaupt ein IT-Sicherheitsteam, welches sich systematisch mit Unfällen solcher Art im Sinne eines Qualitätsmanagements beschäftigt. Die wenigsten Angestellten in den Unternehmen würden sich an international empfohlene Sicherheitsrichtlinien halten, wenn es um den Umgang mit persönlichen Daten geht.
Tim Best von Logica sagte zu den Ergebnissen der Studie: "Es sollte deutlich werden, dass es Zeit zum Handeln ist. Das Berichten von Datenmissbrauch persönlicher Daten sollte Pflicht werden. Nur dadurch ist es möglich, das Problem in seiner gesamten Größe zu verstehen. Sicherheit sollte außerdem nicht ausschließlich Sache der IT-Abteilungen sein. Risikomanagement, unternehmensinterne Sicherheitsrichtlinien und kosteneffektive Sicherheitskontrollen sollten Themen sein, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen müssen. Die Umfrage macht sehr deutlich, dass IT- und Sicherheitstraining ein fundamentales Problem ist. Über 70 Prozent aller Befragten haben dort großen Nachholbedarf." (020200)
(via SC Magazine, thx!) (Bildquelle: Syndeticom, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 25.09.2008 16:53 Uhr
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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