
Man habe sich dazu bereit erklärt, sieben Millionen Dollar in einen Fond einzuzahlen, der dafür genutzt werden soll, die Opfer der SMS-Spam-Maßnahme zu entschädigen. Timberland und GSI dementieren jedoch, etwas Unrechtes getan zu haben. Sie seien fest davon ausgegangen, dass eine dritte involvierte Firma, Airit2me, die Zustimmung der SMS-Empfänger jeweils eingeholt hätte. Da diese Zustimmungen offensichtlich nicht vorlagen, handelt es sich bei der Maßnahme nicht um Marketing, sondern um einen Verstoß gegen das US-amerikanische Gesetz mit dem Namen "Telephone Consumer Protection Act". Rein rechnerisch müssten ungefähr über 46.000 Personen SMS-Spam-Meldungen erhalten haben.
Für die Opfer dürfte sich die Sammelklage möglicherweise gelohnt haben, denn auf einer eigens eingerichteten Webseite verspricht das Unternehmen, 150 Dollar Schadensersatz pro Person zu leisten. Auf der Webseite sollen sich die Opfer der Spam-Attacke melden und bis zum 9. Februar 2009 angeben, wie viele SMS-Meldungen sie im Auftrag von Timberland zwischen dem 1. Januar 2003 und dem 1. August 2008 erhalten haben. Das Geld wird erst dann ausgezahlt, wenn bis zum 18. Dezember das Gericht aus Illinois dem Vorhaben offiziell zustimmt. (020200)
(via Register, thx!)
News Redaktion am Freitag, 26.09.2008 20:29 Uhr
"Telephone Consumer Protection Act" Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;-) ...
Das ist doch ein Witz. Wer bewahrt denn Müll-SMS von 2003 auf? So werden sicher nur 460 von 46000 Geschädigten die 150 Dollar abrufen. Die Anwälte von Timberland liegen bestimmt gerade lachend unter dem Tisch. Der Versanddienstleister hat doch eine Liste mit allen Empfängern. Soll er doch eine ...
da hast du schon recht aber die haben sich immerhin zum teil 5 jahr zuspamen lassen da find ich das eigentlich ziemlich wenig gruß ...
Naja die 152 Dollar kann man als Entschädigung ruhig mitnehmen ^^ ...
Es handelt sich um einen Spam-Fall, der in dieser Ausformung sicherlich einen ungewöhnlichen Ausgang gefunden hat. Eine Sammelklage aufgrund von SMS-Spam wurde gegen Timberland und ein Direktmarketingunternehmen mit dem Namen GSI vorgebracht. Der Outdoor-Spezialist Timberland hat jetzt sieben Mi ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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