
Bei den großen Mengen an verloren gegangenen Datensätzen im Vereinigten Königreich muss man sich nicht mehr fragen, wer alles davon betroffen ist, sondern eher, wer nicht. Denn nachdem den britischen Behörden mindestens acht mal Daten verloren haben, hat die Regierung wieder nicht aufgepasst. In einem Hochsicherheitsbereich des Luftwaffenstützpunktes Innsworth in der Nähe von Gloucester sind drei Festplatten verloren gegangen. Auf zweien sollen Tausende Datensätze mit persönlichen Informationen gespeichert sein, die Dritte enthält nach Regierungsangaben keine persönlichen Informationen. Die Service Personnel and Veterans Agency, die für diese Daten verantwortlich ist, speichert Daten von insgesamt 900.000 aktuellen und ehemaligen Angehörigen des britischen Militärs. Die Polizei von Gloucester und die Militärpolizei ermitteln gemeinsam gegen den Dieb, der die drei externen USB-Festplatten gestohlen hat. Wie viele Daten darauf gespeichert waren ist bisher unklar.
Obwohl die Diskussion immer wieder aufs Neue entflammt, scheint die Regierung des Inselstaats noch keine Lösung für die regelmäßigen Datenverluste gefunden zu haben. Bereits im Januar hatten Abgeordnete gefordert, Datenpannen unter Strafe zu stellen. Nicht unbedingt unverständlich bei wiederholten Fällen von verloren gegangenen Laptops, verlorenen und wieder gefundenen USB-Sticks, Festplatten, die bei amerikanischen Privatfirmen verschwunden sind oder auch in Laptops versteckte CDs, die von Antiterror-Einheiten sichergestellt wurden. Doch nicht nur die staatlichen Behörden gehen schlampig mit persönlichen Daten um: Auch mehrere britische Großbanken oder Krankenhäuser zeigen das selbe Verhalten. Trotzdem lässt sich das Königreich von seiner Datensammelwut nicht abbringen. Es bleibt abzuwarten, wie oft noch Datenträger in Großbritannien verloren gehen. (Malo)
(via tagesschau.de, thx)
News Redaktion am Samstag, 27.09.2008 17:09 Uhr
Ist doch nur gezielte Desinfo von den Geheimdiensten - kein Grund zur Panik. Das glaube ich aber auch, die Nachricht soll meines Erachtens suggerieren das wir ja aufpassen sollen was wir z.B. schreiben. Denn es könnte ja sein, das unsere Daten auch in die Falsche Hände gerat ...
Ist doch nur gezielte Desinfo von den Geheimdiensten - kein Grund zur Panik. ...
Denen Leuten die meinen das das in Deutschland nicht passieren kann, muss ich eintäuschen hierzulande müssen betroffene nicht benachrichtigt werden und deshalb wird es auch nicht gemacht. ...
Ich liebe die dafür :D So gemein das ist, aber für mich ist GB das Vorzeigeland, wie man es nicht machen sollte. Ich hoffe auf weitere Unfälle dieser Art, auch wenns einige hart trifft. Letztendlich ist es zum Wohle aller. ...
Die sollen mal so weiter machen, damit auch das Deutsche Volk so nach und nach mitbekommt, dass gesammelte Daten ein Risiko sind ;-) ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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