Normalerweise dient die polizeiliche Zensurdatenbank dazu, strafrechtlich relevante Inhalte zu sperren. In diesem Fall allerdings kam eine unbeschmutzte Seite auf die Liste der finnischen Behörden. Bereits Anfang des Jahres setzte die NBI (Finnish National Bureau of Investigation) eine Seite gegen Zensur auf ihre Liste. Aus dem simplen Grund, dass deren Domain Lapsiporno.info hieß - zu deutsch Kinderporno(graphie). In diesem Fall blockierten 7 der 18 ISPs in Finnland den Zugang zur Seite.Während der Zensur erschien anstatt des eigentlichen Seiteninhalts ein Hinweis der finnischen Polizei. Auch die Electronic Frontier (Foundation) Finland kritisiert die Zensur: "Die ganze Zensuraktion ist doch nur eine Verdeckung des echten Problems: Hier wird keine Kinderpornographie verhindert, es wird nur ein wenig heile Welt vorgespielt. Der sexuelle Mißbrauch von Kindern geht also weiter. Irgendwelche Offiziellen entscheiden hier, was Finnen sehen dürfen, und was nicht, und diese Entscheidung kann nicht getroffen werden.", so Tero Tilus und Leena Romppainen.
Die Zensur des World Wide Web Consortiums dauerte nur wenige Stunden an, danach wurde sie wieder von der Zensurliste der Polizei entfernt. Ein finnischer ISP hat einen Schritt in die richtige Richtung gemacht: 24 Onlines Geschäftsführer sagte gegenüber der Presse: "Es ist nicht unsere Aufgabe, den Zugang unserer Kunden zu beschränken." (-rbrueckner)
(via proliferationoflinux, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 28.09.2008 18:58 Uhr
Und ich dachte wir wären wenigstens noch etwas von solchen Methoden entfernt, aber der Überwachungsstaat hat Europa schon mehr erreicht als ich glaubte... Und übrigens: Willkommen im 21. Jahrhundert :T ...
Und ich dachte wir wären wenigstens noch etwas von solchen Methoden entfernt, aber der Überwachungsstaat hat Europa schon mehr erreicht als ich glaubte... ...
Manche Internet Service Provider in Finnland blockieren den Zugang zu fragwürdigen Seiten auf Basis der polizeilichen Zensurdatenbank. Aus unbekannten Gründen geriet das W3C in ebendiese Datenbank. Diese Datenbank ist in Internetkreisen unbeliebt wie fraglich und ineffektiv. Normalerweise di ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.