
Konkret geht es um eine Datenbank namens ContactPoint, in der jedes Kind in England und Wales verzeichnet sein soll. Gegen die Datenbank waren bereits mehrfach Bedenken geäußert worden - aus Gründen des Datenschutzes, aber auch weil die Datenbank die Kinder von Prominenten möglicherweise einem erhöhten Risiko aussetzt, beispielsweise einer Entführung zum Opfer zu fallen. Natürlich wecken auch die derzeit häufig auftretenden Datenverluste britischer Behörden nicht gerade Vertrauen in ein solches Projekt.
Nun sprach sich Michael Gove von den Tories, der im Falle eines Wahlsieges wahrscheinlich den Posten des Bildungsministers bekommen wird, entschieden gegen ContactPoint aus. Gegenüber dem Daily Telegraph sagte er: "ContactPoint kann niemals sicher sein. Wir handeln so, weil wir entschlossen sind, verwundbare Kinder vor Misshandlungen zu schützen - ContactPoint würde dieses Risiko erhöhen. Die Regierung hat gezeigt, dass man ihr nicht zutrauen kann, große Datenbanken aufzusetzen, und dass sie nicht versprechen kann, dass Unbefugte nicht in der Lage wären, auf die Datenbank zuzugreifen." (Annika Kremer)
(via The Register, thx!)
(Bildquelle: No2ID forum, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 30.09.2008 05:58 Uhr
GB ist sowieso nicht mehr zu retten. ...
Fähnchen im Wind, wie jeder Politiker. Man merkt halt das die Wähler Zweifel haben, da redet man in die andere Richtung und macht es trotzdem. Denn was sagte Konrad Adenauer nach seiner Wiederwahl:" Was interessiert mich, was ich vor der Wahl sagte"... ...
So, so. Man beachte "im Falle eines Wahlsieges". Die Opposition wird schon was mit Kinderpornografie erwähnen. ...
In Großbritannien wurden in den vergangenen Jahren immer neue Überwachungsmaßnahmen eingeführt. Mittlerweile hat man dort die höchste Überwachungskamera-Dichte der Welt. Außerdem ist die Ausstattung der gesamten Bevölkerung mit biometrischen Ausweisen geplant. Darüber hinaus wurden in de ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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