
Damit scheint man ein neues Diskussionsthema in der Computerindustrie eröffnet zu haben. Nachdem es um den Vergleich von Open-Source vs. proprietäre Software still geworden war und auch die Debatte rund ums Web 2.0 abflaute, begann nun die Diskussion rund ums Cloud Computing. Stallman meint, dass es kein Argument dafür gibt, warum man persönliche Daten auf den Servern von Unternehmen speichern soll, wenn man gleichzeitig die Möglichkeit hat, die Daten auch komplett lokal zu speichern. Das Argument, Mietservices anstatt lokaler Software einzusetzen und dadurch Kosten zu sparen, sei mehr als hanebüchen. Zudem wird die Entwicklung in Richtung Cloud Computing zu allem Überfluss auch noch als unausweichlich dargestellt.
Das findet nicht nur Richard Stallmann, sondern auch Oracle-Chef Larry Ellison. "Die Computerindustrie ist die einzige Industrie, die mehr von Modeströmungen angetrieben wird, als die Frauenmode. Vielleicht bin ich ein Idiot, aber ich weiß nicht, von was da beim Cloud Computing geredet wird. Was soll das denn sein? Es ist kompletter Unfug. Wann wird diese Idiotie beendet werden?" Er sagt, dass sie auch Cloud Computing betreiben würden und nicht dagegen ankämpfen. Jedoch verstehe er nicht, was sie jetzt anders machen würden als früher.
Richard Stallmann empfiehlt, Daten lokal zu speichern und zu verwalten. Durch das Aufkommen des Web 2.0 würde der Trend, alle Informationen von Web 2.0-Unternehmen verwalten zu lassen, dazu führen, dass man die Kontrolle über die eigenen Daten komplett aus der Hand gibt. Und damit wieder in die Hand von Unternehmen und proprietärer Software. (020200)
News Redaktion am Dienstag, 30.09.2008 17:56 Uhr
siehe letzten KommentarHä? Aber was hat das denn mit dem großen Büro zu tun?? Egal. Ja: Informationsgehalt mäßig, Informationswert recht gering. Schreiben wir doch morgen, was Mr.Gates davon hält, auch wenn er nicht mehr im Chefsessel sitzt. Oder Mr.Jobbs. Und was hat GM ...
Die beiden haben Recht :T Die Web-Verseuchung wird schlimmer und schlimmer. e-Mails, Informationen suchen, was auch immer. Falls meine Verbindung dann mal abbricht, kann ich in Zukunft nicht mal mehr Texte schreiben. Und wenn es dann wieder geht, schicke ich jeden Tastenanschlag direkt zur Zentral ...
ich benutz trotzdem weiterhin google mail :T ...
Ich finde den News-Wert dieser Nachricht auch nicht wirklich überragend. Wird jetzt hier jedes Statement zum Cloud Computing als News verkauft? :confused: Also ich fand das Thema trotzdem sehr spannend. ...
Was mich an diesen "Gratis"-Angeboten von solchen Firmen stört: Niemand hat etwas zu verschenken! Alle wollen nur unser Bestes, nämlich unser Geld! Die Rechnung wird präsentiert werden! Wenn man soetwas im Hinterkopf behält, fragt man sich dann, wie es sein kann, dass dann alles ummesonst sein ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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