
Sowohl persönliche Daten, als auch Firmendaten können so in falsche Hände geraten. Beinah ein Viertel der Telefone enthielten Informationen, die es ermöglichten, den Vorbesitzer und dessen Arbeitgeber zu identifizieren, während 43 Prozent der BlackBerrys Informationen enthielten, die im Falle einer Offenlegung ein "signifikantes Risiko" für die betroffenen Firmen dargestellt hätten.
Die von den Forschern auf den Geräten gefundenen Daten umfassten unter anderem "Gehaltsinformationen, finanzielle Firmeninformationen, Kontodaten, vertrauliche geschäftliche Pläne, persönliche medizinische Informationen, im Verhandlungsstadium befindliche Verträge, Lästereien über Mitarbeiter, ein ausführliches Adressbuch, eine komplette Liste von Telefongesprächen, Tagebucheinträge und Beweise für eine Affäre zwischen einem Mann und einer Frau".
"Angesichts der Aufmerksamkeit, die das Thema Sicherheit und Identitätsdiebstahl in letzter Zeit erhalten haben und der Tatsache, dass geeignete Tools für das sichere Entfernen von Informationen problemlos zu bekommen sind, ist es schwierig, zu verstehen, wieso Firmen nicht die nötigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, bevor sie Mobilgeräte verkaufen. Diese alltäglichen Geräte enthalten nun hochentwickelte digitale Speichermedien, die dazu geeignet sind, große Mengen vertraulicher Daten zu speichern. Firmen müssen sicherstellen, dass adäquate Maßnahmen getroffen werden, um alle Daten zu zerstören und sicherzustellen, dass diese Maßnahmen effektiv sind," schildert IT-Sicherheitsforscher Andy Jones das Problem.
Insbesondere Firmendaten sind, wenn sie nicht adäquat geschützt werden, einem großen Risiko ausgesetzt. Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Datenverluste (und damit die Möglichkeit von deren Nutzung für Betriebsspionage und ähnliche Handlungen) in Zukunft noch zunehmen wird. Das schließen sie aus den immer vielseitiger werdenden Geräten mit ständig zunehmender Speicherkapazität, aber auch der Tatsache, dass viele Nutzer sich offenbar vollkommen sorglos verhalten und sich der Sicherheitsrisiken nicht bewusst sind. (Annika Kremer)
(via ZDNET, thx)
News Redaktion am Mittwoch, 01.10.2008 23:11 Uhr
Habe ich auch gerade bemerkt! -> und repariert. ...
der artikel ist 2 mal in den news zu finden.:confused: ...
Immer wieder bekommt man mit, dass es viele Nutzer von Computern und ähnlichen Geräten mit der Datensicherheit nicht so genau nehmen. Das gilt offenbar in besonderem Maße für die Besitzer von BlackBerrys und anderen mobilen Geräten: Wie eine Studie unter Beteiligung verschiedener Universitä ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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