Aufgedeckt hat der Fall Michael Josem der, wie die Medien berichten, "in detektivischer Kleinarbeit" dazu beigetragen hat, dass der Betrug aufgeflogen ist. Er sammelte Indizien und Gewinnstatistiken, und entwarf daraus das Gesamtbild. Herausgekommen ist, dass auf zwei australischen Poker-Plattformen betrogen wurde. In erster Line sammelte der junge Pokerfan statistische Daten der Mitspieler und kam dahinter, dass bei der extrem hohen Gewinnquote etwas nicht stimmen kann.
Die Rede ist von den Pokerwebseiten "Absolute Poker" und "UltimateBet". Josems Untersuchungen haben dazugeführt, dass das Unternehmen, welches beide Webseiten betreibt, eine Untersuchung eingeleitet hat. Man fand heraus, dass einige Mitarbeiter eine Sicherheitslücke in der Software genutzt haben, um anderen Mitspielern "in die Karten zu schauen". Als Reaktion hat man nun die Softwarefirma, die die Onlinepokerplattform erstellt hat, auf 75 Millionen Dollar Schaden verklagt. Diese behaupten, von den Sicherheitslücken nicht gewusst zu haben, als sie die Software im Jahr 2006 verkauften.
Den Pokerwebseiten selbst droht auch ein Schaden. Durch den Verdacht stand eine Untersuchung der Kahnawake Gaming Commission ins Haus, die Online-Casinos in Australien lizenziert. Angeblich hätten die Betreiber in den letzten zwei Jahren einige Verdachtsmomente unter den Teppich gekehrt. Nun droht eine Strafe zwischen 0,5 und 1,5 Millionen Dollar. Bei einem erneuten Verstoß soll dem Pokerunternehmen die Lizenz entzogen werden. Aus der Sache siegreich hervorgegangen jedoch ist Michael Josem. Er gilt nun als Sicherheitsexperte und wurde bereits von einem anderen Online-Casino als Sicherheitsspezialist eingestellt. (020200)
(via Pressetext & Smh, thx!)
(Bildquelle: RichardMarcus.com, thx!)
News Redaktion am Freitag, 03.10.2008 17:19 Uhr
Das klingt ja fast wie eine Wiederholung des 2007er Skandals. Es geht um den Skandal von 2007. Leider wird das aus diversen News nicht deutlich, so dass der Eindruck entsteht, dass dies ein weiterer aktueller Fall wäre. D ...
Das klingt ja fast wie eine Wiederholung des 2007er Skandals. ...
Ich wusste, dass ich bei Absolut Poker nur verloren hab, weil geschummelt wurde. ...
Wie schnell mann heutzutage doch zum Experten mutiert. ...
In Australien ist ein Betrugsfall der etwa anderen Art an die Öffentlichkeit gedrungen. Eine Sicherheitslücke in einer Online-Pokerplattform hat dazu geführt, dass einige Mitarbeiter unbemerkt die Karten anderer Mitspieler einsehen konnten. Das machten sie sich zunutze, um sich am ungerechten Spi ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.