
Der Einfluss von Alkohol kann Menschen in verschiedener Weise beeinflussen. Eine zweifelsohne negative Form davon ist es, wenn dabei persönliche Daten oder Informationen über die jeweilige Firma ausgeplaudert werden. Die getätigte Studie bestätigt jedoch, dass dies äußerst häufig der Fall ist und die Oktoberfest-Gäste sehr freizügig mit ihren Daten umgehen.
Alles in allem wurden 105 Wiesen-Besucher im Zuge des Versuchs angesprochen. Das Ergebnis sollte nicht nur jeden Datenschützer zum Zweifeln bringen, sondern auch verschiedenen Unternehmens-Bossen gänzlich missfallen. Lediglich drei Personen von den über 100 Befragten hielten sich mit Auskünften über persönliche und sensible Daten gänzlich zurück. Annähernd 90 Prozent der befragten Gäste gaben ohne Weiteres ihre vollständiges Geburtsdatum preis. Knapp dahinter mit 70 Prozent reihen sich die Herausgaben der E-Mail-Adresse ein. Ohne Frage handelt es sich dabei noch um vergleichsweise harmlose Informationen. Pikanter wird es bei der folgenden Auskunft. Als überdurchschnittlich hoch werden die Auskünfte über die jeweiligen Passwort-"Eselsbrücken" eingestuft. Rund 50 Prozent der Partygäste offenbarten diese eigentlich streng vertrauliche Information ohne Weiteres.
Robert Chapman ist der Mitbegründer und Geschäftsführer von Firebrand Training. Er versucht die vorliegende Statistik zu interpretieren und informiert über die daraus resultierenden Gefahren. In seinen Augen ist das Oktoberfest ein optimales Ziel für einen Betriebsausflug und wird auch häufig dazu verwendet. Sein dringender Ratschlag ist es, weder am Arbeitsplatz noch in einer vergnügten Runde die Sicherheit des Unternehmens außer Acht zu lassen und Selbige stets zu beachten. Als Resumee aus seiner Befragung zieht er die Erkenntnis, dass sich ein viel zu geringer Anteil von Mitarbeitern der teilweise drastischen Folgen von Social Engineering bewusst ist. Als maßgeblicher Einflussfaktor dürfte aber in jedem Fall die Höhe des jeweiligen Alkoholspiegels angesehen werden. (gS-)
(via viruslist.com, Bild via muenchen.de thx!)
News Redaktion am Samstag, 04.10.2008 04:03 Uhr
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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