
Auch die großen Computer-Distributoren werden mehr und mehr gezwungen, zur aktuellsten Windows-Variante (VISTA) zu greifen und diese an die Kunden zu verkaufen. Mit Sprüchen wie "Optimiert für die Anwendung mit Windows Vista" wird häufig versucht, die zweifelnde Kundschaft zu überzeugen. Zur großen Erleichterung der XP-Fangemeinde dürfte die Bekanntgabe der verlängerten Downgrade-Zeit bis Ende Juli 2009 sorgen.
Als vorzeitiges Verkaufsende für Windows XP wurde erstmals der Anfang des kommenden Jahres ins Auge gefasst. Spätestens nach dem 31. Januar sollte XP so flächendeckend wie irgend möglich aus den Regalen verschwinden und die Kundschaft auf den Vista-Zweig gebracht werden. Nun haben es sich die Entwickler aus Redmond offenbar noch einmal anders überlegt und weiten das Angebot bis zum 31 Juli 2009 aus. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war gewiss der einflussreiche Druck der Computer-Hersteller. Diese haben immer wieder beteuert, dass vonseiten der Kunden weiterhin eine gesteigerte Nachfrage nach Windows XP besteht. Aktuell versuchen die Großhändler, die Dauer des Angebots noch weiter auszudehnen. Als eine mögliche Wunschvorstellung wurde die Verlängerung bis zum Erscheinen von Windows 7, dem Vista-Nachfolger, erwähnt. Ob sich Microsoft jedoch auf diesen Deal einlassen wird, ist fraglich.
Das IT-Portal inside-it.ch hat sich das aktuelle Geschehen als Grund für eine direkte Anfrage und Stellungsnahme an die Schweizer Niederlassung von Microsoft genommen. Dabei wollte man in Erfahrung bringen, wie in Europa die Haltung gegenüber der verlängerten Downgrade-Phase ist. Die besagte Meldung wurde allerdings von den Schweizern nicht offiziell bestätigt. Im Weiteren wurde aber erneut bestätigt, dass sich der Verkauf von Windows Vista in der Zwischenzeit sehr gut eingespielt haben soll. Einer vorliegenden Studie zufolge sind über 70 Prozent der Vista User mit ihrem aktuellen Betriebssystem zufriedener als mit dem jeweiligen Vorgänger. (gS-)
(via cnet.com, thx!)
News Redaktion am Samstag, 04.10.2008 04:08 Uhr
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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