
"Wolfgang Schäuble und seine Errungenschaften für die Sicherheit in unserem Land" - so könnte ein Buchtitel lauten, der nach der Amtszeit von Herrn Schäuble erscheint. Die Hackertools wurden verboten, der Bundestrojaner einsatzbereit und nun das, die sichere De-Mail (die Deutsche Mail).
Eine Email-Adresse, hinter der sich niemand mehr verstecken kann, eine Email-Adresse, die so eindeutig wie ein Fingerabdruck sein soll, gekoppelt mit der Steuernummer ein perfekter Coup für die Sicherheitsbestrebungen. Alleine die Verifizierung der Meldedaten über das sogenannte Post-Ident-Verfahren könnten Jahre dauern.
Ja, gerne würden die Bürger Emails verschicken, die 100% sicher sind, gerne würden sie Daten in einen Ordner packen, der ebenso sicher ist, wie eine Schweizer Bank, um sie vor den Klauen der Online-Mafia zu verstecken. Dieser "digitale Tresor" soll als zusätzliches Tool zur De-Mail gleich mitgeliefert werden. Auch die Banken und Versicherungen jubeln, da es ihnen viel Porto und Ärger mit Kunden vom Hals halten würde. Schließlich soll die Zustellung per Email ja einem Einschreiben gleichkommen.
Die Frage, ob nun aber gerade die Telekom, der richtige Partner für solche Hochsicherheitsfragen ist, deren Tochterunternehmen T-Systems einzig über das benötigte Zertifikat des Bundesamts für Sicherheit verfügt, müsste sich durch die Diskussion der letzten Monate eigentlich erübrigt haben.
Wie sieht es eigentlich mit der Sicherheit auf der Seite des Ministers aus?
Firefox gilt als der sicherste Browser, will man nun aber auf der Seite des Ministers Dr. Wolfgang Schäuble die "Suche"-Funktion nutzen, wird man enttäuscht. Versucht man es mit dem Windows Späher-"Explorer", dann steht die Suchfunktion zur Verfügung. (Anmerkung des Redakteurs: Falls jemand einen findigen Informatiker kennt, der es schafft den Explorer 100% aus dem System XP zu entfernen, damit dieser sich nicht ungefragt mit dem Internet verbindet, dann bitte Kontakt aufnehmen.)
Nebenbei, die vielen schönen Fotos, die es von Herrn Schäuble auf seiner Internetseite zu sehen gibt, sind alle ohne ein Copyright eines Fotografen versehen. Wahrscheinlich hat er sie selbstgemacht mit dem Fernauslöser. (double screening)
Bild: Sieht er wirklich so aus, unser der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble? (CDU)
(via Financial Times Thanx!)
(Bildquelle: informiert-wolfgang.de, thx!)
News Redaktion am Freitag, 10.10.2008 16:12 Uhr
Interessant ist, dass informiert-wolfgang.de einen Tag nach diesem Artikel leer geputzt ist. :dozey: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt :confused: ...
Also den Wolfgang kann ich ja besonders gut leiden! Habe mir schon mal präventiv halber einen GPS Chips implantieren lassen ... für den Fall wenn er mal meine Finanzen Checken muss und mich somit direkt orten kann ... ich meinte natürlich falls ich mal Terror-Verdächtig werde, nur deswegen habe ...
Bin mal gespannt wann der "rollende Wolfgang" seine ersten mit Waffen bestückten Drohnen aufs Volk loslässt. Die Pläne dafür hat er ja bestimmt schon irgendwo rumliegen. ...
Die Deppen werden sowieso bei der nächsten Wahl wieder CDU wählen und wenn sie das nicht tun, dann wählen sie die CDU light - die FDP. ...
Wann rollt denn endlich dieser SSchäuble in den Ruhestand oder Ruhesitz(xD)? Immer wieder neue Gebaren um der Sicherheit hier im Hochsicherheitstrakt zur Sicherheit zu verhelfen. xD xD Joopi Heesters ist mit seinen 104 Jahren geistig besser beieinander als so mancher Politik ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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