Eine aktuelle Studie aus Großbritannien wirft einige neue Ergebnisse auf, die äußerst interessant sind. In Auftrag gegeben wurde die Studie von UK Music, dem Dachverband der britischen Musikindustrie.
Die Forscher gelangen bei ihrer Umfrage an der 1.800 Personen teilnahmen zu dem Ergebnis, dass jeder 14 bis 24 Jährige durchschnittlich 8.100 Musikstücke auf seinem Computer hat. Rund 61 Prozent gaben an, dass sie täglich Musik am PC hören würden. Hinzu kommt, dass 61 Prozent der Befragten erklärten, dass sie Musik via P2P herunterladen würden. Etwa 83 Prozent würden diese Option auf einer wöchentlichen oder sogar täglichen (!) Basis nutzen. Beeindruckende 86 Prozent gaben bei der Umfrage an, dass sie schon einmal CDs für Freunde kopiert hätten. Daneben machten die Forscher jedoch auch die bemerkenswerte Entdeckung, dass sich der Austausch wieder in Bereiche bewegt, die seitens der Contentindustrie nicht mehr so leicht zu prüfen sind. Drei von vier Befragten gaben an, dass sie Musik inzwischen wieder per E-Mail, Instant Messaging oder Bluetooth erhalten würden. Dies bedeutet jedoch keinesfalls das Ende der Musikindustrie, was schon so oft eingeläutet wurde.
Unter denjenigen, die erklärten P2P zur Beschaffung von urheberrechtlich geschützter Musik zu benutzen, waren viele Zahlungswillige. Satte 85 Prozent erklärten, dass sie bereit wären eine monatliche Gebühr für eine Kulturflatrate aufzubringen. Jedoch würde nur 57 Prozent dies davon abhalten, weiterhin illegal herunterzuladen. Insgesamt scheint es jedoch so, als wäre das Interesse an Musik ungebrochen. Beeindruckende 89 Prozent gaben an, dass sie Musik lieber besitzen als nur gestreamed hören wollen. Der Wunsch Musik zu besitzen ist also ungebrochen. Der Wille dafür zu bezahlen ist laut dieser Studie mehr als üppig präsent. Besonders verlockend für die Musikindustrie: Rund 77 Prozent der Befragten erklärten, dass sie einige Musikstücke auch auf physischen Datenträgern kaufen würden, selbst wenn sie eine Kulturflatrate abschließen.
Firebird77 von gulli meint:
Der wilde Traum der Musikindustrie. Für ein Werk zweimal bezahlt zu werden. Einmal aus einer "Kulturflatrate" und einmal durch den wahren physischen Verkauf. Dazu muss es aber erst mal eine Kulturflatrate geben. Dass diese in absehbarer Zeit "auftaucht", ist wohl eher unwahrscheinlich. (Firebird77)
(via torrentfreak, thx!)
(Bild via ukmusic, thx!)
News Redaktion am Montag, 31.08.2009 10:02 Uhr
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_highest_grossing_films 10 der 50 finanziell erfolreichsten Filme sind aus 08/09. Hier mal eine etwas aussagekräftigere (weil inflationsbereinigte) Liste: http://insidekino.de/USAJahr/USAAllTimeInflation.htm Da scha ...
Und welche Rekorde sind das? http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_highest_grossing_films 10 der 50 finanziell erfolreichsten Filme sind aus 08/09. ...
Aber muss der streitwert nicht mit dem schaden zusammen hängen? ich meine die können doch net sagen so wir wollen 10 000 euro aber unser schaden beträgt nur 1 euro? Die Höhe des Streitwertes ist nicht die Höhe, die schlußendlich gezahlt wird. Anhand dieser Summe wird die Anwa ...
hmm? die bezahlten musik-downloads schnellen in ungeahnte höhen, die besucherzahlen in kinos sprengen rekorde und dennoch ist die verwertungsindustrie am flennen weils angeblich nicht genug kohle abwirft. sorry, aber dafür hab ich kein verständnis. bis zum heutigen tag habens diese heul ...
hmm? die bezahlten musik-downloads schnellen in ungeahnte höhen, die besucherzahlen in kinos sprengen rekorde und dennoch ist die verwertungsindustrie am flennen weils angeblich nicht genug kohle abwirft. sorry, aber dafür hab ich kein verständnis. bis zum heutigen tag habens die ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.