Im Auftrag von UK Music führte die University of Hertfordshire eine Studie unter Jugendlichen durch. Man wollte herausfinden, wie intensiv deren Downloadverhalten in Filesharingnetzen ist. Das Ergebnis war eindeutig.
"Die Forscher gelangen bei ihrer Umfrage an der 1.800 Personen teilnahmen zu dem Ergebnis, dass jeder 14 bis 24 Jährige durchschnittlich 8.100 Musikstücke auf seinem Computer hat", formulierten wir vor rund drei Wochen im Artikel. Dies war neben einigen anderen Ergebnissen das relevanteste im gesamten Bericht. Zumindest dachte man das, bis kürzlich klar wurde, dass weitere Ergebnisse vorliegen. Diese wurden nämlich aus einem guten Grund zurückgehalten, wie der Chief Executive Officer von UK Music, Feargal Sharkey, erklärte. Man hatte die Teilnehmer nämlich gefragt, ob sie für eine Art Kulturflatrate bereit wären zu zahlen. "Wir haben [den Teilnehmer] diese Frage gestellt, haben dies aber nicht publiziert, weil es sich einfach um eine wirtschaftlich relevante Information handelt, was junge Menschen bereit wären, für einen Service wie diesen zu bezahlen. Ich bin mir nicht sicher, dass ich selbst das Wort billig verwenden würde. Sie gestanden der Musik einen sehr hohen Wert zu."
Mit "diesem Service" ist nichts geringeres als eine Kulturflatrate gemeint. Die Jugendlichen erklärten zwar in der Befragung, dass sie Musik immer häufiger streamen würden. Der Wunsch, das Material zu besitzen, sei jedoch mindestens genauso groß. Viele der Downloader erklärten, dass sie einen legalen Dienst nutzen würden, wenn er nur günstig genug wäre. Natürlich müsste man nach wie vor ausloten, was genau die Flatrate beinhalten sollte. Sharkey deutet jedoch an, dass viele der Befragten scheinbar bereit sind, weit mehr zu zahlen, als man eigentlich erwartet. Dies könnte die Musikindustrie durchaus wieder vorwärts bringen. (Firebird77)
(via theregister, thx!)
(Bild via ukmusic, thx!)
News Redaktion am Montag, 31.08.2009 10:02 Uhr
...leider wissen ebensowenig Leute, wie ersetzbar Erdöl in Wirklichkeit ist, auch ohne gleich der Jute-statt-Plastik Fraktion anzugehören. Google z.B. mal nach 'Grenol'. Rohstoffe im allgemeinen und heutzutage Erdöl im besonderen sind und waren schon immer der Treibstoff für ...
es ist gut möglich das mit einer kulturflarate einzelene künstler weniger durch den verkauf von musik als daten verdienen würden. die sollen halt mal ihren arsch bewegen und konzerte geben, da bin ich bereit mehr zu bezahlen als für ne cd. ...
... Man glaub gar nicht bzw man ist sich oft gar nicht so bewusst was alles aus Erdöl gewonnen/ produziert wird ......leider wissen ebensowenig Leute, wie ersetzbar Erdöl in Wirklichkeit ist, auch ohne gleich der Jute-statt-Plastik Fraktion anzugehören. Google z.B. mal nach ...
sofern dieser die Kulturflatrate zahlt. naja, zahlen will ja kaum jemand. Nur eben alles bekommen... Das funktioniert natürlich nicht, wenn die meisten sich trotzdem an kostenlose Alternativen wenden, deshalb bin ich der Meinung, dass diese dann zurecht mit ...
Da bin ich persönlich anderer Meinung. Wenn man ehrlich ist, so wird man festellen, dass Musik sehr wohl lebensnotwendig ist für den Menschen - in welcher Form auch immer. Auf Erdöl dagegen kann man mit viel cleverem Nachdenken auch verzichten. ist ansichtssache, letztlich reg ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.