
Es handelt sich um die größte Gendatensammlung pro Einwohner eines Staates. Dabei werden die Gendaten unabhängig von Straftaten oder einem ähnlichen Register gespeichert. Bei der Sammlung geht es "lediglich" um die Erfassung der genetischen Merkmale, die dann den persönlichen Daten zugeordnet werden können. In dem Bericht des Innenministeriums heißt es, dass die Gendatenbank nur einen kleinen Anteil zur Verbrechendbekämpfung liefert, der aber dann besonders groß sei, wenn entsprechende Datensätze mit Daten vom Tatort identifizert werden konnten. Vor allem bei Einbruchdiebstählen soll diese Methode zu einer deutlich höheren Aufklärungsquote führen. So soll die Aufklärungsrate 39 anstatt wie vorher 17 Prozent betragen.
Dieses scheint auch die Legitimation für das Vorgehen in England und Wales zu sein. Sobald jemand in Untersuchungshaft gerät, werden routinemäßig die Gendaten erfasst - auch dann, wenn keine Straftat nachgewiesen kann. So können unbescholtene Bürger, ob sie möchten oder nicht, in diese Datenbank gelangen. Das Innenministerium geriet auch in Erklärungsnot, denn man würde auch 40.000 Datensätze von Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren in der Datenbank haben, ohne dass man genau wüsste, woher diese stammen. Bei einem Großteil dieser Daten konnte man keine Verbindung zu irgendwelchen Straftaten, Ordnungswidrigkeiten oder Verwarnungen herstellen. Im übrigen sind fast 70 Prozent aller erfassen Datensätze männlicher Herkunft und etwa 41 Prozent zwischen 15 und 24 Jahre alt. (020200)
News Redaktion am Samstag, 11.10.2008 15:03 Uhr
Ich hätte da einen Vorschlag, wie die 40k Kinder da reingekommen sind - da gab es ja afaik mal einen Vorschlag, bereits von potentiellen Kriminellen (damals hieß das noch nicht "Terrorist") im Kindergartenalter die Proben zu nehmen und damit sich das Kind nicht zu sehr als Außenseiter fühlt, von ...
In England und Wales können Genprofile von Tatverdächtigen genommen werden, selbst wenn wie keines Vergehens überführt werden können. Mittlerweile hat sich eine Datenbank von vier Millionen Menschen angesammelt. Das entspricht etwa fünf Prozent der Bevölkerung. Selbst von fast 40.000 Kinde ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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