
In dem veröffentlichten Bericht ist die Rede davon, dass WLAN nun ein wirklich ernst zu nehmendes Sicherheitsproblem, trotz der modernen Verschlüsselungsverfahren, hat. Eine Gruppe von russischen Sicherheitsforschern ist zu dieser Erkenntnis gelangt. Sie haben sich im Rahmen der Untersuchung der Technik modernster NVidia Grafikkarten bedient und konnten somit die "Passwort-Wiederherstellung" um das 10.000-fache beschleunigen. In ihren Augen ist es nun amtlich, dass sowohl WPA und WPA2 nicht mehr ausreichen, um eine kabellose Verbindung zu sichern.
Besonders weitreichend könnten die Gefahren für Unternehmen sein, in denen eine kabellose Internetverbindung für die Übertragung von Unternehmensdaten verwendet wird, heißt es. Wer bislang noch keine gesicherte Verbindung mittels VPN-Tunnel verwendet hat, sollte dies gründlich überdenken und die Verwendung eines Selbigen ernsthaft in Betracht ziehen.
"Es handelt sich um einen Durchbruch hinsichtlich der Brute-Force Entschlüsselung von WiFi-Signalen. Unsere Beobachtungen und die tiefgehenden Experimente beweisen, dass man sich besonders als Firma nicht mehr auf die momentan gängigen Verschlüsselungsstandards verlassen kann. Eine Tatsache, die gewiss auch für Privatpersonen relevant sein dürfte. Unsere Empfehlung ist klar der Griff zu einer vollständig verschlüsselten VPN-Verbindung. Nur so kann eine WLAN-Verbindung ausreichend geschützt verwendet werden", sagte David Hobson von Global Secure Systems.
Die Brute-Force Entschlüsselung von WPA/2 durch das sogenannte "Parallel Processing" habe in der Vergangenheit den theoretischen Horizont des Möglichen dargestellt. In manchen Ausnahmefällen sei dieses Verfahren in Kreisen der Regierung angewendet worden. Durch die fortgeschrittene Technik der Grafikkarten von NVidia hat sich diese Thematik allerdings grundsätzlich verändert. Von nun an soll es auch auf einem Standard-Heimrechner möglich sein, die Entschlüsselung in Rekordzeit zu vollziehen. Die Empfehlung der Experten ist die Verwendung eines VPN-Tunnels, sowohl in Unternehmen als auch bei Heimanwendern. (gS-)
(via scmagazineuk.com)
News Redaktion am Sonntag, 12.10.2008 20:30 Uhr
dass man nicht wissen kann, wann man den richtigen Schlüssel gefunden hat ... selbst wenn das natürlich irgendwann mal der Fall wäre, wenn man alle denkbaren Möglichkeiten durchprobiert hat. auch darauf hab ich geantwortet: das gilt generell, nicht nur im spezi ...
Hmm, wissen kann man es sicherlich nicht. Aber wenn die Nachricht recht kurz ist, wird es mit der begrenzten Anzahl an mögl. Schlüsseln nur eine recht geringe Anzahl an Sinn ergebenden Klartexten geben. Man kann ja dann einfach alle weiter bearbeiten/auswerten. Und je länger die Nachricht wird, ...
aber mir gings um die aussage, dass bruteforce beim OTP prinzipiell nicht möglich sei ;) Die Behauptung wurde letztendlich ja nicht von mir in die Welt gesetzt. Und anhand der Beispiele, die ich verlinkt habe, hätte man nachvollziehen können, dass Brute Force beim OTP aus ...
was definiert ihr denn bitteschön als "unknackbar"? ist der schlüssel "endlich" (und das ist bei jeder informationsübertragung der fall), dann hat man auch eine endliche wahrscheinlichkeit, den richtigen schlüssel zu "erraten", auch wenn diese 1:10^10^10 ist.. und eine wahrscheinlichkeit entspri ...
In der Praxis ist der Unterschied zwischen knack- und angreifbar kaum relevant. Allerdings werd ich mal (fast) nix weiter dazu sagen, bis ich den mathematischen Beweis gesehen und erklärt bekommen habe. :D Ich denke, daß trotzdem jede Verschlüsselung knackbar ist - wenn auch nur unter bestimmte ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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