
Peter Jenner, der legendäre Ex-Manager von Pink Floyd, nahm auf der Popkomm, der Fachmesse für Unterhaltung und Musik in Berlin, Stellung zur gegenwärtigen Problematik, die den Labels oftmals Kopfschmerzen bereitet: der verursachte Schaden, der durch die verhassten Filesharer entsteht.
Er teilte seiner Zuhörerschaft mit, dass die meisten Vorstellungen seiner Kollegen zum Thema Urheberrecht veraltet seien. Es handelt sich beim unkommerziellen Filesharing lediglich um einen Austausch von CDs im privaten Umfeld, was seiner Meinung nach natürlich erlaubt sein sollte. Außerdem könne man im Zeitalter von YouTube und MySpace nicht mehr auf einen besonderen Rechtsanspruch bestehen.
Anstatt weiterhin mit radikalen Maßnahmen gegen das Verhalten der Filesharer vorzugehen, sei es angebrachter sich für innovativere Dinge einzusetzen, wie eine Kulturflatrate oder vergleichbare pauschale Angebote, die nach einer vorausgegangenen Bezahlung eine unbegrenzte Menge an Downloads erlauben.
Zumindest Peter Jenner hat sich mit einer Legalisierung der Peer-To-Peer-Tauschbörsen angefreundet. Gerichtet an die Labelchefs sagte er, man soll das Internet nicht als einen riesigen Shop, sondern vielmehr als eine neue Form des Radios betrachten. Die Bürgerrechtsorganisation EFF (Electronic Frontier Foundation) plädiert schon seit vielen Jahren für die Einführung einer Kulturflatrate, um Filesharing zu legalisieren. (Buddy & Ghandy)
(via P2P Blog, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 12.10.2008 23:07 Uhr
Die Pauschalabgaben sind nicht hoch. 8,7 ct für eine Stunde Spieldauer oder so. Und trotzdem sind sie umstritten - wer sagt denn dass ich irgendwelche "Künstler" speichere? Es gibt eigentlich schon ganz ordentliche Stores wie z.B. emusic. Die Majors wollen natürlich lieber eine ...
Gehört das Foglende wirklich in den artikel oder hab ich nur Anzeigeprobleme?: ps: erscheint bisher nur bei Maxthon/IE, nicht bei FF ...
Die Pauschalabgaben sind nicht hoch. 8,7 ct für eine Stunde Spieldauer oder so. Und trotzdem sind sie umstritten - wer sagt denn dass ich irgendwelche "Künstler" speichere? Es gibt eigentlich schon ganz ordentliche Stores wie z.B. emusic. Die Majors wollen natürlich lieber einen freien Markt, um ...
Genau das habe ich ja auch schon erwähnt. ;) Diese Abgaben wird es sicher nach der möglichen Einführung einer Kulturflatrate weiterhin geben. (Doppelt und dreifache Abzocke ;)) Aber die MI wird sicher weiterhin heulen!!! ...
Muss wirklich jeder mit I-Net das zahlen, auch wenn die gar keine Musik runterladen wollen? es muss auch jeder abgaben auf rohlinge, brenner, scanner, kopierer, PCs usw. machen, auch wenn er das alles garnicht für böse raubkopierereien nutzen will.. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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