
Die 19-jährige Amerikanerin Jennifer Thornburg hat ihren Namen ändern lassen. Ihr offizieller Vorname lautet nun Cutout, während der Nachname auf Dissection.com geändert wurde. CutoutDissection ist eine Webseite, die in Zusammenarbeit mit der Tierschutzorganisation "People for the Ethical Treatment of Animals (PETA)" auf Tierversuche im Schulunterricht und höheren Bildungseinrichtungen hinweist. Der Namenswechsel, der hierzulande nicht möglich gewesen wäre, wurde in den USA bereits offiziell vollzogen. Cutout Dissection.com selbst gibt an, dass sie in ihrer Schulzeit gegen ihren Willen ein Huhn sezieren musste. Mittlerweile gäbe es einen Alternativunterricht, jedoch ist die Notwendigkeit, sowohl Tierversuche, als auch das Sezieren im Unterricht vorzunehmen, nach wie vor nicht gegeben. Sie sagt: "Ich habe meinen Namen geändert, um die Aufmerksamkeit für die sechs Millionen Tiere zu erhöhen, die jedes Jahr für das Sezieren getötet werden."
Dissection.com sagt, mit ihrem neuen Namen gäbe es hin und wieder bürokratische Hürden. Es hätte einige Zeit gedauert, bis sie ihren Namen auf dem Führerschein hätte eintragen lassen können. In Deutschland wäre diese Form des Protestes nicht möglich. Hier darf man einen Namen nur "aus wichtigem Grunde" ändern lassen, zum Beispiel wenn das Tragen des aktuellen Namens zu einer unzumutbaren Härte führen würde - ist also von Rechtswegen schon von Anfang an als Ausnahme konzipiert. In den USA gibt es solche Bestimmungen nicht. Ein Namenswechsel ist dort häufiger der Fall. Und am Beispiel von Jennifer Thornburg, beziehungsweise Cutout Dissection.com sieht man, dass dort scheinbar auch Internetadressen als zulässige Namen angesehen werden können. (020200)
(via Pressetext.at, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 16.10.2008 19:48 Uhr
Die Lösung gegen soviel Dummheit: Mehr poppen. Wer poppt, muss sich nicht irgendwelche Ersatzbeschäftigungen holen ... oO ...
Ich verstehe nicht was das mit Tierschutz zu tun haben soll. Die Tiere im Sezierunterricht sind Tiere die schon tot waren und nicht für den Unterricht absichtlich getötet wurden. Ausserdem wird so wenig seziert, dass der ganze Protest lächerlich ist. ...
kluge menschen ändern den namen der website^^ ...
Ob die No-Fly-Liste mit Punkten im Namen zurecht kommt? ...
bekennender befuerworter von tier versuchen. in keinem medizinischem bereich waeren wir heute da wo wir sind ohne diese versuche. und ich moechte diese leute sehen wenn es darum geht ein neues medikament auszuprobieren -am menschen. genau! und dass ein großteil dieser versu ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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