Zumindest lautet so die Behauptung, die von der britischen Boulevardzeitung "The Sun" aufgestellt wurde. Man könnte dies auch sofort wieder vergessen, hätte Syco den Hacking-Angriff sowie den Bericht der Sun nicht bestätigt.
Die Hacker griffen die Server von Syco gezielt an. Syco selbst gehört zum Majorlabel Sony BMG. Bei dem Angriff gelang es den Hackern, den Track "Don't Let Me Down" zu übertragen. Dieser ist inzwischen in diversen Tauschbörsen aufgetaucht. Leider versagt The Sun bei der Fragestellung, wieso die Black Hats die Server von Syco attackiert haben. Man ist sich zwar einig, dass es darum ging Musikstücke zu organisieren. Die Intention die den Hackern unterstellt wird, ist jedoch schlicht absurd: "Zwielichtige Filesharing-Websiten bezahlen Hackern viel Geld für gestohlene Tracks, da mit diesen mehr Downloader auf die Seite gelockt werden können. Dies führt dazu, dass sie mehr Einnahmen durch Werbung haben." Eine interessante These, die wohl in den seltensten Fällen zutrifft. Wir haben eine Bessere.
Es wäre nicht das erste und auch sicher nicht das letzte Mal, dass ein Label einen Track leaken lässt. Das Gesamtbild ist einfach etwas zu konfus. Ein neuer unveröffentlichter Track, der auf Servern liegt, die von außen zugänglich sind? Natürlich ist dies möglich, dass steht außer Frage. Aber bekanntlich sind die einfachsten Lösungen oftmals die besten. Ein weiteres, äußerst verdächtiges Indiz: Der Track wird inzwischen von zahlreichen, sicherlich nicht anonymen Musikblogs gestreamt. Darüber hinaus ist er auch bereits bei YouTube aufgetaucht. Und verweilt in diesem Moment noch immer dort.
Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) gibt sich derweil gewohnt kampfbereit. Der Leiter der Internet-Antipiraterie Abteilung, Jeremy Banks, erklärte gegenüber der Presse folgendes: "Die IFPI arbeitet zusammen mit Syco und den Strafverfolgungsbehörden der USA und Europa, um die Täter die den Track von Leona Lewis [...] gestohlen haben zu finden. Die Polizeiermittlungen dauern noch an. Solche Pre-Release Leaks, egal aus welcher Quelle, fügen unseren Mitgliedern erhebliche Schäden zu. Diese investieren vor dem Release ein hohes Budget in Marketing und Promotion. [...]."
Ein hohes Budget für Marketing und Promotion. Was käme da gelegener, als ein Leak mit entsprechendem Presserummel? Ein Schelm der Böses hierbei denkt.
"Wir arbeiten eng mit unseren Mitgliedern zusammen um den Schaden durch solche Leaks zu minimieren. Deshalb beobachten wir auch aktiv illegale Kopien und löschen diese Tracks im Internet, um die Störung durch den Leak zu schmälern", so Banks. Man möchte nach so einer Äußerung fast sarkastisch fragen, ob die Damen und Herren schon einmal von YouTube gehört haben. Wir lehnen uns derweil zurück, und lauschen Leona Lewis featuring Justin Timberlake. Don't let me down. (Firebird77)
(via billboard, thx!)
Update: Die IFPI hat das Video inzwischen löschen lassen.
News Redaktion am Dienstag, 01.09.2009 00:31 Uhr
aha, also hab ich das jetzt richtig verstanden: Diese Plattenhersteller setzen für jedes einzelne Lied einen eigenen server auf, der dann im Netz verfügbar ist und die hacker wissen dann, wie der Server heißt und hacken ihn für dieses Eine lied? Oder hat da wohl eher der Admin das lied mit nach ha ...
1. Es haben keine "Hacker" angegriffen. Wenn überhaupt, dann Cracker oder Scriptkiddies. Bitte gulli - auch wenn die BLÖD das verbreitet - ihr solltet es besser können :( Die Methode Nummer 1, um sich als Scriptkiddie zu outen, ist, egal worum es geht zu behaupten, dass de ...
http://www.youtube.com/watch?v=Td4Xu9jneP4 Es ist aber nicht das Lied oder :D Hört sich doch garnichtmal so schlecht an .. ^^ ...
jepp, song scheisse, das ding hört sich ja an wie n DRM dingens... oder der rel. war scheisse :D aber generell.. eeehhh hamm die nich alle.. hauptsache "höhere" Computerbenutzung schlecht machen und so denn der Justiz einen weiteren Augenmerk geben um denn so weitere Schritte zur Unternehmung weiter ...
entweder die haben den schlechtesten admin der Welt oder (und wahrscheinlicher) die waren es selbst. Ein Indiz ist wohl, das der Song nur im p2p gelandet ist. Beim Hacken ist es wie beim Klauen: Ein guter Hack ist einer dem man nicht bemerkt:T. Zu allem übel ist sowas nicht nur Werbung, sondern auch ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.