
Quelloffene Kopierschutztechnologie also, von dessen Einsatz man als Konsument im Idealfall nichts mitbekommt. So jedenfalls lautet eines der begeisterten Aussprüche von dem Vizepräsidenten des Marlin-Konsortiums, welches sich ganz im Sinne des Open-Source Deckmäntelchens "Marlin-Community" nennt.
Die Grundidee von Marlin ist, dass man Kopierschutztechnologien entwickelt, die unabhängig von einem Hersteller verfügbar sind. Damit möchte man also den Plänen, DRM mehr Akzeptanz zu verleihen, Nachdruck verleihen. Mit der neuen Technologie soll endlich das "DRM-Ökosystem" möglich sein, bei dem man innerhalb der vom Kopierschutz gesteckten Grenzen rechtmäßig korrekt erworbene Inhalte "frei" bewegen kann. Zu diesem Zweck soll Marlin es sogar ermöglichen, eigene Inhalte als "Gastcontent" temporär auf fremden Geräten verfügbar zu machen.
Den Quellcode jedenfalls kann man nicht, wie man das von normalen Open-Source Projekten gewohnt ist, einfach Herunterladen. Es gibt zwar Informationen zu der Architektur der Software zum sofortigen Download, doch um an die Entwicklungsumgebung oder den Quellcode selbst zu kommen, muss man sich zunächst registrieren.
Nach wie vor dürfte klar sein, dass DRM für alles andere als für Kundenzufriedenheit sorgt und daher, egal ob Open-Source oder nicht, sich auf großer Basis einfach nicht durchsetzen wird. Ein interessantes Argument allerdings bringt Information Week ins Spiel: Man könnte die Technologie doch nutzen, um große Datenmengen vor Datenklau zu schützen. Wäre das realistisch oder ein weiterer Veruch, DRM, in welcher Weise auch immer, mehr Akzeptanz zu verschaffen? (020200)
(via Information Week, Adrian Kingsley-Hughes, thx!)
News Redaktion am Samstag, 25.10.2008 20:58 Uhr
Klar, nur wirst du dann wohl kaum das geschützte Medium öffenen können! :rolleyes: Open Source heißt doch nur, dass der Quellcode verfügbar ist und das war's dann auch schon - das hat weder was mit Ethik, Moral noch sonst was zu tun sondern ist eben nur eine Eigenheit mancher Software. Ob da ...
Sie zu cracken ergäbe keinen Sinn, da sie größenteils nur private Dateien verschlüsseln. Quatsch. Mit AES werden (zum Teil) auch hochgeheime Staatsdokumente verschlüsselt. Und TrueCrypt und gerad die ganzen OpenSource-Dinger werden auch in Firmen verwendet, ...
Heißt das jetzt, dass ich straffrei den Kopierschutz verändern kann? ...
Sie zu cracken ergäbe keinen Sinn, da sie größenteils nur private Dateien verschlüsseln. Quatsch. Mit AES werden (zum Teil) auch hochgeheime Staatsdokumente verschlüsselt. Und TrueCrypt und gerad die ganzen OpenSource-Dinger werden auch in Firmen verwendet, da es kostenlos ...
Irgendwie hab ich das Bedürfnis euch hier meinen threat vorzustellen: Unterschriftensammlung gegen nervliche Kopierschütze Meiner Meinung sollte der Kopierschutz so aussehen. (Und ausserdem schauen sich ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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