Für Aufsehen sorgte diese jüngste Eskalation der Killerspiel-Debatte in England deswegen, weil diejenigen, die diesmal im Zentrum der Kritik stehen, keine ganz Unbekannten sind. Ausgerechnet Cherie Blair, die Ehefrau von Großbritanniens Ex-Premierminister Tony Blair, und deren gemeinsamer 23-jähriger Sohn Nicholas "Nicky" Blair müssen aufgrund ihrer Nähe zur Spiele- und eSport-Branche öffentliche Schelte einstecken.
Cherie und Nicky engagieren sich als Direktoren bei der Firma Magnitude Gaming, die aufstrebende Clans, die sich im eSport einen Namen machen wollen, fördert. Die Firma wurde von Gabriel Moraes, einem alten Bekannten Nickys, gegründet. Bei den Medien jedoch kommt das Engagement der Blairs für Magnitude weniger gut an. Zwar sei es lobenswert, dass die beiden eine wachsende Industrie fördern, so die Stimmen in den Medien. Was vielen Beobachtern jedoch weniger gut gefällt: Magnitude Gaming unterstützte unter anderem ein Counterstrike-Team. Counterstrike, ein Taktik-Shooter, bei dem Terroristen gegen eine Antiterroreinheit antreten, ist seit Jahren eines der beliebtesten Spiele im eSport-Bereich. Kritiker jedoch sehen das Spiel als zu gewaltbetont an und vermuten einen Zusammenhang zwischen Counterstrike und realer Gewalt insbesondere bei Jugendlichen. Dieser Zusammenhang ist zwar umstritten, wird jedoch von den Medien immer wieder hergestellt. So nun auch in England.
Spielefans werden es mit Spannung beobachten, dass nun statt jugendlicher Zocker einmal zwei Prominente (eine davon aus der Altersgruppe über 50) im Zentrum der Debatte um Actiongames und ihre Folgen stehen. Wird dies die Art des Dialogs ändern? Womöglich mehr Menschen für die Thematik sensibilisieren? Können davon vielleicht auch die Zocker profitieren? Oder werden Blairs und Magnitude einen Rückzieher machen und alles wird beim Alten bleiben? Noch ist es zu früh, um all das zu sagen, zumal Cherie Blair keinen Kommentar abgab und auch Moraes sich nur ausweichend äußerte. Das Thema Shooter und Gewalt jedoch wird, soviel steht fest, Medien und Öffentlichkeit noch eine ganze Weile beschäftigen - sei es nun in Deutschland oder in England. (Annika Kremer)
(via Daily Mail, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 01.09.2009 20:44 Uhr
Wenn man jmd. bekämpfen will, mag das ja Sinn machen. Möchte man aber jemanden verändern/überzeugen/etc., dann muss man irgendwie zu ihm durchdringen. Seine Sprache zu sprechen ist dabei hilfreich, eher noch sie zu beherrschen. Das ist wie beim Hacken oder "social engineering": Verstehen, wie etwas ...
Der von Virtuelle und Realität nicht unterscheiden kann ist einfach nur dumm. Das ist die selbe mentalität der leute die früher Homosexualität verboten und z.b. auch glaubten damit würde die vergewaltigungsrate zunehmen :rolleyes: Mit solchen leute soll man nicht diskutieren die soll man einfach nur ...
Genau so ein Quatsch bringt Spieler in Verruf. Wenn man Beweisen will, dass es einem um Spaß und Wettkampf geht und nicht um sinnloses Gemetzel, geht das ganz sicher nicht so. ...
Ich bin dafür z.b. im Counter-Strike die terroristen so aussehen zulassen wie die aktuellen politiker ^_^ Wäre funny doch leider würde dann keiner mehr ins Team Rot (terroristen) gehen. ...
HAAAALLO!! Egal wie sehr man sich für Ego- und/oder Actionspiele einsetzt oder aufzeigt, dass keine Verbindung zwischen einem Amoklauf und einem "Killerspiel" oder "Horrorfilm" besteht.... für Politiker bleiben diese Medien der Buhmann! Die deutsche Politik braucht einfach einen Schwarzen Peter fü ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.