Zu diesem Schluss kam man, weil auf einem Dachboden im Madrider Buenavista-Palast, dem Hauptquartier der spanischen Armee, bei einer Inventur kürzlich ein Karton mit sage und schreibe 26 Enigmas auftauchte. "Die Geräte, die offenbar Ende der dreißiger Jahre eingelagert wurden und seither als verschollen galten, seien fein säuberlich in 16 mit Schlössern versehenen Holzkisten verstaut gewesen. Sie seien in ausgezeichnetem Zustand," berichtet die spanische Zeitung El Pais.
In der Verwendung der damals sehr fortschrittlichen und erfolgreichen Verschlüsselungstechnik sieht man nun eine Erklärung für die militärischen Erfolge der spanischen Faschisten zwischen 1936 und 1939. Auch Deutschland profitierte im Zweiten Weltkrieg sehr stark von seiner kryptografischen Überlegenheit, bis es einem Team von Forschern, Linguisten und Kryptoanalysten im englischen Bletchley Park gelang, unter anderem mit Hilfe des ersten Computers der Welt die Enigma-Verschlüsselung zu knacken.
Vom Vorteil, den die Enigma gegenüber herkömmlichen Methoden bot, war man offenbar auch in Spanien begeistert. "Anstelle von Chiffriertabellen und noch kruderen Codes, die vom Gegner mit etwa Glück leicht zu knacken waren, bot die Enigma "erstaunliche 1.252.962.387.456" mögliche Kombinationen, wie der zuständige Offizier in Francos Hauptquartier 1936 in einem Bericht hervorhob." Dabei erhielten die Spanier von den vorsichtigen, längst den militärischen Einsatz der Enigma planenden Deutschen, die Angst hatten, dass ihre Wunderwaffe dem Feind in die Hände fiel, nur die zivile Version der Chiffriermaschine. Die wirkliche Top-Technologie behielt Hitler-Deutschland für sich. Um sich im spanischen Bürgerkrieg einen Vorteil zu verschaffen, reichte die zivile, weniger sichere Version aber offenbar.
Abgesehen von neuen geschichtlichen Informationen ist dieser Fund auch ein faszinierendes Ereignis für Kryptographieinteressierte. Diese werden nun teilweise die Chance haben, die Enigma auch live zu bewundern: Die in Spanien aufgetauchten Geräte sollen teilweise an Museen gehen und dort ausgestellt werden. (Annika Kremer)
(via einestages.spiegel.de, thx)
News Redaktion am Montag, 27.10.2008 00:57 Uhr
Meines Wissens nach war der erste Computer der Zuse Z1, wurde 1937 gebaut und kam aus Deutschland. Unwahrscheinlich das gerade dieser Computer, zumal er kurz vor WW II gebaut, und in ebenjenem Krieg auch zerstört wurde, an die Briten zur Entschlüsselung der Enigma benutzt wurde. ...
Bletchley Park gelang, unter anderem mit Hilfe des ersten Computers der Welt die Enigma-Verschlüsselung zu knacken. Meines Wissens nach war der erste Computer der Zuse Z1, wurde 1937 gebaut und kam aus Deutschland. Unwahrscheinlich das gerade dieser Computer, zumal er kurz vor WW II ...
Juhu die Polen haben entdeckt :o Danke für denn Text :T Gruß Niko ...
Die Enigma als Wunderwaffe zu bezeichnen war wohl etwas leichtfertig... :p Sie hatte klare Designfehler, der Code wurde damals jeden Tag aufs neue gebrochen. Einen Großteil dazu trug aber wohl der "menschliche Faktor" bei, beispielsweise Teile von Einstellungen wiederzuverwe ...
naja aber es hatte schon was von einer Wunderwaffe.. ich meine +1 zu tele... und das konnte sonst nur die sorc von daher wars schon ne ziemliche macht wenn man das teil hatte... :D ok bin jetzt ruhig passte nur gerade so gut ;) greetz to Annika_Kremer und alle anderen die mein geschreibsel versteh ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.