
Im Fachjargon werden die herkömmlichen Werbe- und Verkaufsanrufe auch als Cold Calls bezeichnet. Diese sind vermutlich weitläufig bekannt. In der Bundesrepublik Deutschland sind diese von Gesetzeswegen her verboten und fallen unter den Bereich des Spams, berichtet das Newsportal neuerdings.com.
Natürlich stellt sich der kritische Leser an dieser Stelle die Frage, warum die Callcenter und die zugehörigen Auftraggeber trotz des Verbots nicht in ihren Machenschaften gehindert werden. Eine begründete Frage, die jedenfalls vonseiten der Verantwortlichen ungeachtet bleibt. Wer sich nun zu stark von diesen doch relativ häufig vorkommenden Anrufen gestört fühlt, kann selbigen mittels moderner Technik ein Schnippchen schlagen.
Ein Vergleich von trueCall und einem Werbeblocker im Browser ist keineswegs abwegig. Ein handliches und kleines Gerät kann von nun an die Sortierung von Anrufen übernehmen und die Unerwünschten einfach verwerfen. Die Installation des Telefon-Türstehers gestaltet sich gänzlich simpel. Es wird zwischen die Telefonbuchse in der Wand und das Telefon geklemmt und verrichtet ab diesem Zeitpunkt den gewünschten Dienst. Der jeweilige Eigentümer kann nach der getätigten Installation eine Art Whitelist für gewünschte Telefonnummern im Gerät speichern und diese bei einem Anruf ungehindert klingeln lassen. Des Weiteren ist auch eine sogenannte Starliste verfügbar, welche die Unterscheidung von gewollten und ungewollten Gesprächen übernehmen soll. Falls sich hinter der anrufenden Nummer ein Callcenter oder eine andere bekannte Nummer verbergen sollte, schiebt das Gerät einen Riegel vor und der Besitzer von trueCall wird nicht gestört.
Sollte das Gerät einen Anruf eines vollkommen unbekannten Teilnehmers erhalten, so verfrachtet trueCall diesen zunächst in eine Warteschlange und überlässt dem Besitzer des Anschlusses die Entscheidung, ob er das Gespräch annehmen möchte oder nicht.
Aktuell funktioniert diese Technologie ausschließlich in Großbritannien. Der Hersteller hat bereits bekannt gegeben, dass mit Hochdruck an einer Fertigstellung des Produkts für den europäischen Markt gearbeitet wird. In den zukünftigen Versionen soll das Gerät dann auch über einen Anschluss zum Internet verfügen. Dies würde das Beziehen von aktuellen Blacklisten ermöglichen. Selbstverständlich kann der Anbieter keine absolute Sicherheit hinsichtlich des Filters bieten. Schließlich funktioniert dieser ähnlich wie ein Spam-Filter bei elektronischer Post und die sogenannten "False-Positives" können nie komplett ausgeschlossen werden. Momentan muss der Engländer rund 120 Euro für die Ruhe im Telefon hinlegen. Wann das Gerät hierzulande erhältlich sein wird und wie hoch der Preis dafür ausfallen wird, ist noch unklar. (gS-)
(via neuerdings.com, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 30.10.2008 19:59 Uhr
Das mit der Trillerpfeiffe ist nicht die blödeste Idee. Wäre schön die würden betriebsübergreifend Trillerpreiffen-Listen führen von Anrufern, die den Callcenter-Mitarbeitern schon das Trommelfell zum Platzen gebracht haben. Allerdings die, die es abkriegen können am wenigsten ...
Oder nett nachfragen, was der Gegenüber für Unterwäsche trägt:D ...
Das könnte man ja auch für den Router machen: Ein Proggi, das Updates lädt und dann die Nummern auf dem Router sperrt. Ein Router ist zudem günstiger :T PS: Jetzt muss nur noch einer nen Tread aufmachen... ...
Trillerpfeifen? Bist du verrückt? Das kann in schwerer Körperverletzung enden. Hast du schonmal ein Lärmtrauma gehabt? Ein lebenslängliches Ohrgeräusch (Tinitus) ist nicht lustig. Ich weis wovon ich spreche ...
das problem ist nur, dass telefone nur gewissen frequenzbereiche übertragen und dadurch der effekt der trillerpfeife etwas flöten geht. das beste ist, man verwickelt die callcenter terroristen in lange gespräche ohne irgendwas wirklich denen abzukaufen. ganz einfach geht es mit dem von mir schon ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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