Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

  • gulli
  • Nachrichten
  • GNI: Amnesty International kritisiert Selbstverpflichtung von Unternehmen als "zu schwach"
Kurz notiert:

GNI: Amnesty International kritisiert Selbstverpflichtung von Unternehmen als "zu schwach"

Die Global Network Initiative (GNI), in der sich, wie Gulli bereits berichtete, Firmen wie Yahoo, Google und Microsoft selbst verpflichten, bestimmte Verhaltensregeln im Umgang mit repressiven Staaten einzuhalten, ist offenbar alles andere als unumstritten. Kritik kam nun offenbar unter anderem von Amnesty International, einer der größten und einflussreichsten Menschenrechtsorganisationen überhaupt.

Während andere namhafte Menschenrechtsgruppen wie Human Rights Watch, Human Rights in China, Human Rights First und das Committee to Protect Journalists die GNI unterstützen, nahm Amnesty zwar zunächst an einigen Gesprächen teil, beschloss dann aber nach Ansicht eines im August veröffentlichten Entwurfes der Grundsätze der Initiative, die GNI nicht zu unterstützen. Grund dafür: Amnesty sind die Ziele und Richtlinien der Kampagne nicht weitreichend und konsequent genug.

"Nach eingehender Betrachtung dieser Dokumente ist Amnesty International zu dem Schluss gekommen, dass diese - obwohl sie einen gewissen Fortschritt in der Berücksichtigung die Menschenrechte betreffender Bedenken sind - noch nicht stark genug sind, um Amnesty International zu erlauben, ihnen seine Unterstützung auszusprechen," heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. Die Dokumente hätten trotz zweijähriger Planungsphase "Schwächen" und würden "nicht alle Probleme ansprechen".

Auch andere Gruppen wie die World Organisation for Human Rights USA schlossen sich der Kritik von Amnesty International an. So bleibt abzuwarten, wie der Erfolg der GNI letzten Endes in der Praxis sein wird und wer recht behält - ob es besser ist, konsequentere Forderungen zu stellen, oder auf Kompromisse zu setzen. (Annika Kremer)

(via Guardian, thx)

News Redaktion am Sonntag, 02.11.2008 02:16 Uhr

tagsTags: menschenrechte global network initiative wirtschaftsethik amnesty international

Bookmark and Share
 
Weitere interessante News
0 Reaktionen zu dieser Nachricht

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

 
News [Kurioses]

Apple filterte den Begriff "Jailbreak" im iTunes Store

Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr

befreit: ipad 3 & iphone 4s

Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.

mehr mehr lesen...

Browsergames
Gondal World

TOPTIPP: Gondal World

Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich! Escaria spielen

Escaria

Escaria

Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet! Escaria spielen

Artyria

Artyria

Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren. Artyria spielen

Gondal

Gondal

Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer. Gondal spielen

Last Emperor

Last Emperor

Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai. Last Emperor spielen

Nightcreeps

Nightcreeps

Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein. Nightcreeps spielen

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookgulli:news im AppStoreSeitenanfang