
Schon Mitte des letzten Sommers, während die Wahlmaschinen beider Kandidaten auf Hochtouren liefen, wurden die Computer entweder von einem ausländischen Unternehmen oder gar einer Regierung angezapft.
Ein Beamter der Strafverfolgungsbehörde, vertraut mit der Untersuchung, sagte, Bundes-Ermittler traten an die beiden Kandidaten heran, um Informationen, die der US-Regierung über das Hacking hatte, weiterzugeben. Dann wurden jeweils von den Wahlkampagnenmanagern aus private Ermittler eingesetzt, um das Problem zu lösen.
Die US-Behörden wissen, wer die ausländische Macht ist, die für das Hacking verantwortlich gemacht werden kann, weigern sich aber beim Stand der Ermittlungen, diese zu identifizieren oder Angaben zum Ort zu machen, von dem aus der Hackerangriff erfolgte.
Über das Ausspähen wurde zum ersten Mal von Newsweek berichtet, die hinter der ausgeklügelten Attacke, das gezielte Ermitteln von Informationen vermuteten, mit denen man nach der Wahl - wie auch immer sie ausging - Einfluss auf gute Geschäfte haben wollte.
Das FBI untersucht derzeit eine Quelle, die dem Nachrichtensender CNN bekannt ist. Beide, FBI, und Secret Service, weigern sich aufgrund der laufenden Untersuchungen die Zwischenfälle zu dokumentieren. Man will so auch die Details der Präsidentschaftspolitik vor einer Veröffentlichung bewahren. Durch den Newsweek-Reporter Brian Todd, ausgestattet mit direktem Zugang zum Wahlkampfteam, der an einem Sonder-Artikel arbeitete, wurde bekannt, dass Mitarbeiter in Obamas Kampagnenzentrale zuerst dachten, es handele sich um einen Computer-Virus, der darauf abzielt persönliche Informationen der Nutzer auszuspähen.
Am nächsten Tag kamen Agenten vom FBI und Secret Service ins Büro und sagten: "Sie haben ein weit größeres Problem als das, was sie verstehen ... Sie sind gefährdet. Eine beträchtliche Anzahl von Dateien wurde von Ihrem System heruntergeladen."
Vielleicht hat man den zukünftigen Präsidenten (als "Man in Black") schon am Donnerstag bei seinem ersten Gespräch mit den Geheimdiensten darüber unterrichtet, wie das FBI solche Informationen gewinnt. Traditionell ist das "Presidential Daily Briefing" (PDB) eine Art Einschwören des Präsidenten auf die anstehende Zusammenarbeit. Ausländische Quellen berichten, dass er "das Potential der amerikanischen Geheimdienste stärken sowie einen mit fünf Milliarden Dollar dotierten Fonds für die Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten stiften" will. (Quelle RIAN)
Wie die Attacke zeigt, scheint es durchaus einen Bedarf zur Sicherung heikler Daten zu geben. Laut den Quellen von CNN haben Hacker die Computer in McCains-Wahlkampfzentrale ungefähr zur gleichen Zeit ausgespäht.
Weder Vertreter von McCain noch von Obama wollten zu diesem Thema Stellung nehmen. (double screening)
(Via CNN Danke!)
(Bildquelle: The secret diary of hillary clinton, thx!)
News Redaktion am Freitag, 07.11.2008 12:54 Uhr
"das Hacking" hört sich etwas komisch an. Hätte "der Hack" geschrieben. ...
Die Chines werden es wohl kaum gewesen sein ... die haben ihr geld ja in The USA ^^ War bestimmt wolle Wolfgang ^^ mFg ...
Vielen Dank für die Links! ...
@double_screening: Er meint vielleicht die Spionage mittels Trojaner auf deutschen Regierungsrechnern, die aller Wahrscheinlichkeit nach aus China kamen. Siehe dazu: http://www.heise.de/newsticker/Deutsche-Regierung-im-Visier-eines-chinesischen-Trojaners--/meldung/94932 http://www.v ...
Naja, die Spiegelartikel werden auch immer schlechter... ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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