Eigentlich war zu erwarten, dass es irgendwann so weit kommen würde. Es dürften eigentlich die schlimmsten Befürchtungen sein, die filesharende Studenten je hatten, nachdem sie in die Anti-Piraterie-Maschinerie der RIAA geraten waren.
Aufgrund der enormen Abmahngebühren sahen sich jedoch einige Studenten der University of Wisconsin jetzt gezwungen, ihr Studium abzubrechen, um die Summen die in den RIAA Briefen für den angeblichen Urheberrechtsverstoß gefordert werden, zu begleichen. Die Vorsitzende der Studentenvereinigung, Jodi Thesing-Ritter, äußerte sich betroffen, über die eingetretenen Ereignisse: "Es war hart diejenige zu sein, die den Studenten mitteilte, dass ihnen womöglich ein Verfahren droht." Vermutlich jedoch nicht hart genug, denn für Thesing-Ritter werden diese Studenten nun eben für ihre - nicht erwiesenen - Handlungen zur Rechenschaft gezogen. "Die Realität sieht nun einmal so aus, dass solche Handlungen Konsequenzen nach sich ziehen", so Thesing-Ritter. Sie hofft jedoch, dass die Studenten allen Menschen von ihrem Schicksal berichten, damit diese realisieren, dass es ihnen ebenfalls so ergehen könnte. Man wird bei diesen Äußerungen das Gefühl nicht ganz los, dass man es hier mit einer Werbemarionette der RIAA zu tun hat, die den Abbruch des Studiums zwar bedauert, aber für eine harte Durchsetzung von Strafen plädiert. Strafen für Verbrechen, die oftmals gar nicht erwiesen sind, bei denen man sich bereits oft genug geirrt hat und Fehler begangen wurden. Beweise, ermittelt von einem Unternehmen, welches in zahlreichen US-Bundesstaaten gar keine Lizenz als Privatermittler besitzt.
Die RIAA hat hier nicht einfach nur für Angst und Schrecken gesorgt. Sie hat das Leben von einigen Studenten zumindest vorübergehend ge- wenn nicht zerstört. Das alles, um ein Zeichen zu setzen, dass Urheberrechtsverletzungen nicht toleriert werden. Was für ein Erfolg. (Firebird77)
(via ZeroPaid, thx!)
(Bildquelle: Boing Boing, thx!)
News Redaktion am Freitag, 14.11.2008 16:45 Uhr
Das gibt es schon, da wird dann Masquerading benutzt.Das gibt es allerdings nur in internen Netzen und wird von Routern/Firewalls für interne Geräte verwendet... Nicht das Gesetz definiert Gerechtigkeit, sondern Gerechtigkeit sollte in Gesetze geformt we ...
ist ja nix neues . ...
Und sich die Cracks besorgt. :rolleyes: ...
Wenn man es vorher leecht. Oder es weiter verteilt. ...
1) Du hast die ungerechtfertigten Abmahnungen infrage gestellt. Habe ich nicht. Lern lesen. 2) Promo CD? Ein Song als Werbung? Oder was meinst Du? OMG. 3) Die Spieleindustrie sieht darin aber ein Problem Wenn man es vor ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.