
Die Pläne der britischen Labour-Regierung (die die beiden größten Oppositionsparteien, die konservativen Tories und die Liberaldemokraten, teilweise heftig attackieren) sehen vor, in der Kinder-Datenbank Informationen über alle 11 Millionen in Großbritannien lebenden Kinder und ihre Erziehungsberechtigten zu speichern.
Unter anderem sollen in dem System, das auch unter der Bezeichnung ContactPoint geführt wird, Name, Adresse und Schule der Kinder gespeichert werden. Behörden wie die Polizei, aber auch die Schulbehörden, sollen so leichter Daten austauschen können.
Nun aber hagelt es Kritik: Bis zu eine Million Menschen, dreimal soviel wie dem Parlament durch die zuständigen Minister zugetragen wurde, sollen so Zugriff zu dieser Datenbank haben. Das vermutet unter anderem die Datenschutz-Organisation NO2ID. Deren Sprecher Phil Booth schlussfolgert: "Das zeichnet, vor dem Hintergrund, dass die eigene Expertenkommission der Regierung sagt, dass ContactPoint niemals sicher gemacht werden könnte, ein zutiefst beunruhigendes Bild." Zahlreiche Kritiker, unter anderem Sprecher der Oppositionsparteien, nahmen die neuen Informationen zum Anlass, um erneut zu fordern, die Pläne auf Eis zu legen - oder am besten gleich für immer in den Papierkorb der Geschichte zu verbannen. (Annika Kremer)
(via Mail Online, thx!)
News Redaktion am Samstag, 15.11.2008 07:37 Uhr
Zur Erinnerung: Es gab schon mal so ein Vorhaben. Man wollte mit einem Haufen 0 und 1 verhindern, dass Kinder vernachlässigt werden. Für 30 Kinder sollte (rechnerisch) eine Person Zugriff haben. Der Eintrag sollte verpflichtend sein, ausgenommen für Kinder aus Problemfamilien (damit der prügel ...
@beeze: irgendwie verstehst du da was falsch, aber egal. Topic: Eine DB mehr oder weniger macht den Braten bei den Briten eh nicht mehr FETT. Im Land der unbegrenzten Datenbanken und Überwachungsmethoden wird doch alle halbe Jahre was neues eingeführt/vorgestellt um die BRAVEN Bürger v ...
Wie krank ist das denn... . Allein schon der Name KINDERdatenbank - kann ich die Kinder dann da kaufen bzw wenn ich pädophil bin und viel Geld habe, kann ich mir dann aussuchen, welches Kind...naja also ich finds einfach nur abartig. ...
Immer wieder werden die britischen Super-Datenbanken mit den persönlichen Daten zahlreicher Bürger zum Gegenstand heftigter Kritik durch Datenschützer, Sicherheitsexperten und Bürgerrechtler. Jüngst stand die geplante Kinder-Datenbank im Zentrum der Aufmerksamkeit: Viel zu viele Menschen sol ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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