
In dem Video nimmt Barack Obama Bezug auf das am Samstag stattgefundene Treffen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer und spricht über die Maßnahmen, die aus seiner Sicht nötig sind für eine Überwindung der aktuellen wirtschaftlichen Krise.
Viel interessanter als die Inhalte der Ansprache waren für die meisten Kommentatoren allerdings zwei andere Aspekte: Die Tatsache, dass es überhaupt ein Vlog des "President-Elect" gibt - und die Gestaltung des Bildhintergrundes. Nicht nur die Breite der Lehne von Obamas Stuhl war Grund zu - nicht immer ernst gemeinten - Diskussionen. In der Tat finden sich neben der obligatorischen US-Flagge eine Ausgabe der "Encyclopaedia Britannica" und ein abgenutzter Basketball: Präzise ausgewählte Symbole für Bildung und Volkstümlichkeit?
Man kann den neuen Videochannel ChangeDotGov und Obamas wöchentliche Ansprache allerdings auch ernster nehmen. Viele sehen in dem Versprechen, regelmäßig Stellung zu nehmen, eine neue Offenheit zur Kommunikation mit den Bürgern. Barack Obama setze, so heißt es vielerorts, seine Strategie aus dem Wahlkampf fort. Die war nicht zuletzt deshalb erfolgreich, weil das Internet genutzt wurde, um den Unterstützern Möglichkeiten zur Mithilfe an der Kampagne zu geben.
Deutschen drängt sich natürlich der Vergleich zum Video-Podcast von Angela Merkel auf. Seit dem 8. Juni 2006 wendet sich die Bundeskanzlerin als erstes Regierungsoberhaupt weltweit wöchentlich über das Netz an die Bürger. Rund 200.000 mal sollen die einzelnen Folgen laut Bundespresseamt angeschaut werden.
Bei Barack Obama dürften es naturgemäß etwas mehr werden: Schon jetzt liegt die erste Ausgabe bei über 300.000 Views auf YouTube. Die Veröffentlichung auf diesem Portal macht auch den großen Unterschied zwischen Merkel-Cast und Obama-Vlog aus: Die Videos des Präsidenten lassen sich ohne weiteres auf fremden Websites einbinden. Kommentierbar sind sie allerdings genau wie die der Kanzlerin nicht: Die Kommentarfunktion wurde abgestellt. Ist es also doch nicht so weit her mit der Kommunikation mit den Bürgern? (Simon Columbus)
(via p2pnet news, thanks!)
News Redaktion am Sonntag, 16.11.2008 03:24 Uhr
dachte ich mir auch. Missbrauch und geistiger Dünnschiss ist doch kein Kontakt zum Volk. Oder was sind sonst die Kommentare die unter den Videos ? Warum sollte es hier anders sein? Du kannst ja nicht als Präsident konstruktiv auf lächerliche Youtube-Kommentare eingehen. ...
Kommentare unter Youtubevideos? Die schaltet ja wohl jeder ab der nicht: "YEAAAAH OBAMA!!1!!1!!!!1" "NIGGER NIGGER NIGGER NIGGER NIGGER NIGGER" "STFU MORON" "captain capslock FTW" "no U STFU DICKHEAD" lesen möchte. ++++++ "Die Kommentarfunktion wurde abgestellt. Ist es also d ...
Ich finde das ist ne mehr oder weniger gute Sache... ...
Bei rofl.to stünde da "Fake, es gibt keine Präsidenten" ...
vergiss nicht "FIRST!!!" ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
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