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Online-Betrug: 3 Milliarden US-Dollar Schaden durch Phishing

In Zeiten der Wirtschaftskrise scheint der Bereich des Phishings im Internet eine weitere Hochphase zu erleben. Dabei handelt es sich um das Ausspähen von Zugangsinformationen unter Zuhilfenahme psychologischer Tricks. Einer jüngst veröffentlichten Studie zufolge sind rund 30 Prozent aller neu aufkommenden Bedrohungen diesem Sektor des Identitätsdiebstahls zuzuordnen.

Die virtuellen Langfinger fixieren sich dabei nicht auf einen bestimmten Bereich. Viel mehr sind sie offen für sämtliche Arten von Datensätzen oder genauer gesagt Login-Details von gewissen Webseiten. Aus einer von den PandaLabs getätigten Studie geht hervor, dass man ein vermehrtes Aufkommen von Spam in Kombination mit Social Engineering feststellen musste.

Alleine in den USA schätzt man den entstandenen Schaden für das Kalenderjahr 2007 auf etwa 3,2 Milliarden US-Dollar. Doch auch in diesem Jahr soll sich ein erneuter Anstieg von Betrugsversuchen im Internet abzeichnen. Man schätzt den Malware-Anstieg in den vergangenen beiden Quartalen auf rasante 70 Prozent. In den Kreisen der Experten geht man davon aus, dass dieser Trend noch lange nicht abreißen und sich stetig vergrößern wird.

Ein besonders interessantes Pflaster stellt die momentan vorherrschende Situation auf den Finanzmärkten dar. Es wird davon ausgegangen, dass die Internet-Mafia besonders im Bezug auf diese Thematik Gewinn schlagen wird. Nach den Angaben einer IT-Sicherheitsfirma soll sich alleine von August bis September ein Anstieg der Phishing-Attacken von 16 Prozent entwickelt haben. Von dieser Problematik sind vorrangig nationale und globale Banken und kleinere Kreditinstitute betroffen. Gesteigerte Beachtung spricht man auch der Entwicklung rund um die sog. Banking-Trojaner, welche es mit Vorliebe auf die Entwendung von Zugangsdetails zu Online-Banking-Portalen abgesehen haben, zu. Dabei wird versucht, die allgemein herrschende Verunsicherung seitens der Bevölkerung zu nutzen, um an die sensiblen Daten zu gelangen.

Diese Beobachtungen werden auch durch die von Panda erhobenen Statistiken belegt. Im Zuge der Entwicklung hat man einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Schädlingen entdeckt, welche speziell für den Diebstahl von Banking-Daten entwickelt wurden. Nicht nur die Security-Experten der PandaLabs setzen mit ihren Produkten verstärkt auf sog. Anti-Phishing- und Anti-Banking-Trojaner-Engines. Wer an dieser Stelle in Erfahrung bringen möchte, ob er von dem einen oder anderen Schadcode heimgesucht wurde, sei die kostenlose Online-Scan-Lösung TotalScan ans Herz gelegt. Damit ist eine Erkennung von aktiver Malware auf dem Computer in kürzester Zeit möglich sein. (gS-)

(via pandasecurity.com)

News Redaktion am Montag, 17.11.2008 01:15 Uhr

tagsTags: internet online betrug schaden trojaner phishing

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2 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • gS- am 17.11.2008 16:25:39

    Das immer noch so viele darauf hereinfallen, vielleicht sollte ich auch mal damit anfangen :-) In der Masse werden da enorme Summen mit gemacht. Man kann als unerfahrener User also gar nicht vorsichtig genug sein. Glücklicherweise kommt einem da aber die Sicherheitsindustrie ...

  • Lajiola am 17.11.2008 09:36:01

    Das immer noch so viele darauf hereinfallen, vielleicht sollte ich auch mal damit anfangen :-) ...

  • gullinews am 16.11.2008 20:10:22

    In Zeiten der Wirtschaftskrise scheint der Bereich des Phishings im Internet eine weitere Hochphase zu erleben. Dabei handelt es sich um das Ausspähen von Zugangsinformationen unter Zuhilfenahme psychologischer Tricks. Einer jüngst veröffentlichten Studie zufolge sind rund 30 Prozent aller neu ...

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