
Würde man mit absoluter Sicherheit behaupten können, das Gerät wird nur im aktiven Kampfeinsatz angewandt, um den eigenen Verbänden einen besseren Überblick zu gewähren, könnte man das Gerät mitunter tolerieren.
Nichtsdestotrotz ist und bleibt es eine Kamera, die bei weitem mehr kann, als die gewöhnlichen Geräte die man kennt. Die "Granaten"-Kamera kann und wird - wie ihre Name bereits aussagt - via eines Granatwerfers in feindliche Stellungen oder Gebäude geschossen. Aufgrund der Form trägt das Objekt den interessanten Namen I-Ball. Zusammenhänge mit Apples Produkten scheinen jedoch bislang abwegig. Einzig die technischen Fertigkeiten der Kamera können überzeugen.
Sie bietet neben einer äußerst robusten Bauweise, die den Einsatz im Gefecht ermöglicht, einen 360 Grad Blickwinkel. Kabellos werden die Bilder an die Einsatzleitung übertragen, welche den eingreifenden Truppen somit mitteilen kann, was sich vor ihnen verbirgt. Dadurch können die Soldaten zukünftig gefährliche Plätze auskundschaften, ohne sich selbst dabei in Gefahr zu begeben. Die Idee für diese Gerätschaft kam vom britischen Verteidigungsministerium, welches die Firma Dreampact mit der Entwicklung des Gerätes beauftragt hat. Paul Thompson, der Chef des Unternehmens, zeigte sich höchst erfreut über seine Entwicklung: "Wir haben einige signifikante technische Neuerungen bei der Entwicklung des I-Balls umgesetzt. Obwohl sich das Gerät noch in einer frühen Phase befindet sind wir sehr stolz auf das technische Potenzial, welches unseren Truppen helfen wird, sich besser im Gefecht zurechtzufinden."
Eine scheinbar angenehme Entwicklung. Aber ob diese nur auf dem Schlachtfeld bleiben wird? Professor Andrew Baird, der Direktor für technische Entwicklung beim Verteidigungsministerium, weiß darauf eine Antwort: "Die Technik hinter I-Ball ist eine aufregende neue Entwicklung, die großes Potenzial über viele militärische und taktische Szenarios bietet, sowie auch in schwierigen städtischen Einsätzen."
Einem ähnlichen Ansatz folgt eine Entwicklung aus den USA. Das "California Department of Corrections and Rehabilitation (CDCR)" testet momentan die sogenannten "Recon Scout Robots" im militärischen Einsatz. Die Roboter des Unternehmens ReconRobotics haben den Zweck, via Bildübertragung gefährliche Situationen im Vorfeld abzuklären. Sie werden ähnlich einer Granate geworfen und lassen sich drahtlos fernsteuern. Die Bildübertragung soll auch im Polizeieinsatz, zum Beispiel bei Geiselnahmen, verlässliches Bildmaterial liefern, um sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von der Situation zu machen. (Firebird77 und 020200)
(via bbc, Eggshell Robotics, thx!)
(Bild via bbc, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 18.11.2008 17:26 Uhr
mein gott dann heul nicht rum und lies wo anderst deine news...Hast wohl auch ne Feder, wie? ;) Kann ja nich so schwer ein, seine Texte - die, da mal angmerkt, ja hier (meist) nun wirklich nicht lang sind - auf Richtigkeit zu prüfen / gegenzulesen. Oder bist du ausm DMP- ...
Das mit dem Golfschläger war n Witziger Spruch ;) Fühlt sich hier noch jemand stark und auf unangenehme Weise an Minority Report erinnert? ...
Toll, neues Kriegsspielzeug, am meisten Verdient man halt nach wie vor mit dem Ermorden anderer Menschen :mad: ...
lol, das war vom Vorposter :rolleyes: ...
Aufgrund der Form trägt das Objekt den interessanten Namen I-Ball Also echt xD... Ich vermute der Name "I-Ball" ist eher auf ein plumpes Wortspiel zurueckzufuheren. Was bedeutet eigentlich die Abkürzung UK? United Kingdom? xD ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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