
Die Erweiterung der Google-Suche befindet sich aktuell noch in einer Testphase. Wie für viele andere Dienste des Unternehmens ist auch in diesem Fall ein Google-Account erforderlich. Um als User aus einer deutschsprachigen Region diesen Dienst in Anspruch nehmen zu können, muss der Link für "Google.com in English" aktiviert werden. Bislang gilt es als unsicher, ob und wann SearchWiki offiziell in Deutschland gestartet wird.
Bislang verwendete Google für das Ranking seiner Suchergebnisse ausschließlich seinen eigenen, streng geheimen Algorithmus. Nun will man offenbar auch den Usern das Recht zur Mitgestaltung der Suchresultate liefern. Somit bekommen alle Anwender dank der SearchWiki-Funktion einige neue Features zur Verfügung gestellt. Von nun an lassen sich Suchergebnisse nach individuellen Wünschen umsortieren und bislang nicht in der Liste befindliche Einträge manuell hinzufügen. Die getätigten Änderungen sind ab diesem Zeitpunkt natürlich auf den eigenen Google-Account beschränkt. Ergebnisse der anderen Benutzer will man bis auf Weiteres nicht beeinflussen.
Allerdings gibt es in diesem Zusammenhang eine Ausnahme. Dabei handelt es sich um die sog. Notizfunktion, mit der die User eigene Anmerkungen zu einzelnen Seiten hinterlassen können. Diese Notizen können dann auch von anderen Besuchern eingesehen werden. "Wir waren schon immer der Auffassung, dass die beste Suchmaschine in der Lage sein muss, die individuellen Wünsche der Nutzer zu verstehen", erklärt Jürgen Galler, Leiter des Google Produktmanagements. SearchWiki soll diesem Anspruch gerecht werden. Des Weiteren will man mit diesem Vorhaben den Grad der individuellen Anpassung erhöhen. Schließlich wissen die Nutzer selbst am besten, welche Suchergebnisse sie benötigen, hieß es.
Die ersten Reaktionen auf den von Google gestarteten Dienst fallen sehr unterschiedlich aus. Zum einen wird dieser Schritt als sehr hilfreich angesehen und soll die Individualität der Suchergebnisse fördern. Auf der anderen Seite sehen viele US-amerikanische Nutzer den Dienst als unpraktisch an. Heftige Kritik hagelt es, weil man diese Funktion nur dann abschalten kann, wenn man sich aus seinem Google-Account abgemeldet hat. In einer Mitteilung von Google selbst teilte man mit, dass es sich dabei um ein Problem im System von SearchWiki handelt. Diese Problematik soll allerdings schon in naher Zukunft aus der Welt geschafft werden. Da die Behebung der Angelegenheit noch etwas auf sich warten lässt, kann man sich in der Zwischenzeit einem Greasemonkey-Skript bedienen. (gS-)
(via techcrunch.com, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 23.11.2008 15:46 Uhr
Ich suche (fast) nur noch mit Iyquick. Die Suchmaschine ist zwar zugegenermaßen nen bischen schlechter von den Suchergebnissen, aber der Datenschutz ist mir das Wert. ...
Grandiose Idee. Du erklärst uns noch kurz den Unterschied, ob man direkt bei Google sucht, oder die etwas unübersichtlichere Lycos-Variante nimmt, die aber letztendlich die selben Ergebnisse ausspuckt. ja ja nur wusste ich nicht das lycos, google in ihrer informationsgeilheit f ...
ich versteh nur nicht warum die leute google und nicht lycos benutzen. hat ja schließlich die gleiche suchengine oder suchalgorithmen (oder wie man das auch nennen mag). und was ist eigentlich aus der suchmaschine vom wikipedia gründer geworden? Grandiose Idee. Du erklär ...
Zitat von Amigastar ich versteh nur nicht warum die leute google und nicht lycos benutzen. hat ja schließlich die gleiche suchengine oder suchalgorithmen[ ...
ich versteh nur nicht warum die leute google und nicht lycos benutzen. hat ja schließlich die gleiche suchengine oder suchalgorithmen (oder wie man das auch nennen mag). und was ist eigentlich aus der suchmaschine vom wikipedia gründer geworden? ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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