
Vor etwa einem Jahr warnte eine Studie bereits: 2010 wird das Internet verstopft sein! Als Begründung nannte das amerikanische Marktforschungsunternehmen Nemertes Research die vollständige Auslastung sämtlicher Netzkapazitäten. Streaming, Videoportale, Filesharing und illegale Musikdownloads würden massiv zunehmen und so bis 2010 zu einer Überlastung der Netzwerke führen, wenn nicht die Investitionslücke in Höhe von 55 Milliarden Dollar geschlossen würde. Wenn das nicht passiere, dann werden die Nutzer regelmäßige Internetausfälle oder "brownouts", so bezeichneten die Autoren extreme Verlangsamungen des Datenverkehrs, erleben. Die erhoffte Panik und Bemitleidung der Internetprovider, die die unverzichtbaren Investitionen nicht finanzieren konnten, blieb offenbar aus, weshalb die Studie dieses Jahr neu aufgelegt wurde.
Nicht unerwartet war das Ergebnis, das den Tod des Internets nun doch um zwei Jahre verschiebt. Dabei stellte Nemertes außerdem fest, dass sich das Internet mehr und mehr verschiebe - weg vom öffentlich zugänglichen Internet zu privaten und eingeschränkten Netzwerken. Die Probleme seien jedoch die gleichen: die Zunahme von "bandbreitenhungrigen" Diensten wie Video-Downloads und Videostreams. Als Beispiel wurde das amerikanische Medienunternehmen NBC genannt, welches die Wettkämpfe der olympischen Spiele in Peking via Video-Stream an zahlende Kunden ausstrahlte.
Neben der zunehmenden Bandbreitennutzung wird noch ein anderes Schreckensszenario ins Spiel gebracht. Aktuell sind nämlich mehr als 85% aller verfügbaren IP-Adressen belegt. Durch die zunehmende Zahl der privaten Internetzugänge auf der ganzen Welt kann die IP-Adressenvergabe bald an seine Grenzen kommen. Die Lösung hierfür wird mit dem neuen IP-Format IPv6 allerdings bereits Schritt für Schritt geboten, indem nämlich die Anzahl der möglichen IP-Adressen von 4,3 Milliarden auf über 340 Sextillionen erhöht wird - eine Zahl mit 37 Nullen. Diese zwei Hiobsbotschaften scheinen dabei nicht zufällig kombiniert zu werden, wenn man die immer wieder kehrende Debatte um Netzneutralität in den USA beobachtet. Große amerikanische Netzbetreiber wie Comcast lassen sich dort immer neue Ideen einfallen, um Internetflatrates einzuschränken oder unliebsame Datenpakte zu blockieren. Diese Studien sind daher eine gute Grundlage, um solche Einschränkungen zu rechtfertigen. Denn selbstverständlich wird das Internet auch 2012 nicht zusammenbrechen. (Malo)
News Redaktion am Montag, 24.11.2008 22:33 Uhr
Das ein Kollaps für das Internet vorausgesagt ist doch klar oder nicht? Ich meine ganz ehrlich. Zeitschriften werden weniger Gekauft... Es wird weniger ins Kino gegangen. Es kauft niemand mehr CDs. Also für mcih ist das alles Industriegeschmiere und Fetternwirtschaft auf oberster Ebene! Warum soll ...
Habt ihr eigentlich eine Ahnung was los ist wenn das Internet kaputt ist? oh ma god :eek: Die kennen mich aber gut :T ...
Habt ihr eigentlich eine Ahnung was los ist wenn das Internet kaputt ist? oh ma god :eek: ...
Diese Studie ist doch der reinste Schwachsinn, die in der Einleitung angeprangerten "Filesharer und Videoportale" sind immerhin ein Bestandteil des Internets. Da könnten die auch untersuchen, wann das Glas Erbsen mit Möhren untergehen wird, weil die bösen Möhren mit im Glas sind ...
So eine gequirlte Scheiße! Stand wohl im Mayakalender :D. Die Provide ham vorallem nicht gerafft, dass FUD und Angstmachen im Internet immer schlechter funktioniert. Out with the old, in with the new! You can't stop the signal. And you certainly can't collapse the Internet. "Hm, war das Netz ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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