
Gegenwärtig befindet man sich nämlich in außergerichtlichen Verhandlungsgesprächen, um zu sondieren, inwiefern die Seiten tatsächlich an den Urheberrechtsverletzungen beteiligt gewesen sein sollen - wenn sie es denn je waren.
Die Recording Industry of South Africa (RiSA) hatte sich zu Anfang des Monats das Ziel gesetzt, drei beliebte Filesharing-Seiten, welche in Südafrika gehostet werden, offline zu stellen. Zu den betroffenen Seiten zählte BitFarm, Newshost sowie NinjaCentral. Man versuchte durch ein Schreiben an die Vereinigung der Provider und Hoster zu erwirken, dass sie diese Seiten offline nehmen. Ein Versuch, welcher jedoch kläglich scheiterte, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass sich ein Anwalt bereit erklärte, die drei Webseiten juristisch zu vertreten. Der Anwalt Reinhardt Buys, welcher bereits zahlreiche Filesharer vertreten hatte, vertritt hier nun kostenlos die drei Seiten. Gegenüber Torrentfreak hielt er fest: "Seiten, die Torrents sammeln, indexieren und hosten sind legal in Südafrika. Die Inhalte dieser Seiten sind nicht nur durch das verfassungsmäßige Recht der freien Meinungsäußerung geschützt, sondern stehen sogar außerhalb urheberrechtlicher Ansprüche."
Diesen Sachverhalt teilte er der ISPA mit und hielt fest, dass sich die RiSA außerdem nicht an den im Jahre 2002 geschlossenen "Electronic Communications and Transaction act 25" gehalten hatte, als sie ihre Aufforderung an den Verband der Provider gesendet hatten.
Kurz nachdem dies bekannt wurde, wandte sich die RiSA an den Rechtsanwalt und bot ein Gespräch mit BitFarm und Newshost an, "um sicherzustellen, dass die Rechte und Interessen aller Parteien im Rahmen des Gesetzes beachtet werden." Zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Verhandlungen sind BitFarm sowie Newshost noch immer verfügbar. NinjaCentral hingegen scheint sich auf das eigene Ende vorzubereiten. Über das Ergebnis der Verhandlungen werden wir selbstverständlich berichten. (Firebird77)
(via torrentfreak, thx!)
(Bild via soh.co.za, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 25.11.2008 18:15 Uhr
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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