
Die aktuell vorliegenden Umsatzstatistiken der Warner-Tochter sprechen für sich. Vermutlich wird auch in naher Zukunft der Verkauf von CDs eine immer geringere Rolle im Vergleich zum Geschäft mit Musik-Downloads im Internet spielen. Mehr als 50 Prozent der Umsätze konnte das Unternehmen durch den Vertrieb von Klingeltönen, Downloads bei iTunes und anderen Internet-Distributionswegen gut machen. Somit qualifiziert sich das Plattenlabel zum ersten großen seiner Sorte, welches den Großteil seiner Umsätze aus digitalen Downloads einnimmt.
Nicht nur der Atlantic-Chef Craig Kallman hält dieses Ereignis für einen absoluten Meilenstein in der Entwicklung des Musikgeschäfts. Obgleich sich seine Stimmung durch den seit Jahren zurückgegangenen Musikverkauf trüben dürfte. Zwar steigen die Einnahmen durch die Verkäufe im Internet überproportional an, könnten allerdings den Rückgang aus den CD-Verkäufen nicht wettmachen. Aus diesem Grund versuchen immer mehr Labels ihre Geschäftsfelder auf andere gewinnbringende Geschäftszweige auszudehnen. Beliebte Bereiche sind unter anderem der Verkauf von Merchandising-Produkten und der Verkauf von Tickets.
Und somit platziert sich Atlantic Records ganz oben auf der Spitzenreiterliste in Sachen Internet-Verkauf mit deutlichem Kontrast zu anderen Konkurrenten. Über die Leistungen des Plattenlabels zeigen sich auch erste Marktforschungsunternehmen positiv überrascht. Der gewonnene Anteil der Warner-Tochter gilt als sehr hoch und bislang unerreicht. Im Weiteren gehen die Analysten davon aus, dass die Gewinne aus Musik in den USA bis zum Jahr 2013 von den aktuellen 10,1 Milliarden auf 9,2 Milliarden US-Dollar sinken werden. Ob sich andere Plattenfirmen nun von den Geschehnissen beeindrucken lassen und möglicherweise selbst verstärkter auf diesen Zweig setzen und dem Atlantic-Records-Beispiel folgen werden, wird sich möglicherweise schon bald herausstellen. Die Atlantic-Geschäftsführerin Julie Greenwald ist der Meinung, dass das richtige Timing dabei alles ist. (gS-)
(via dmwmedia.com)
News Redaktion am Mittwoch, 26.11.2008 20:48 Uhr
Vielleicht könnte man jetzt einfach mal 1 und 1 zusammenzählen: mehr verkaufte mp3's, dafür geht der CD Verkauf zurück Man muss ja nicht alles sein Eigen nennen. Wenn vielen wirklich nur das mp3 Format reicht, was solls? Da wird der Gewinn halt umgelagert auf mp3 Verkauf. Dadurch verrin ...
Es handelt sich bei dem Ereignis der Warner-Music-Tochter Atlantic Records um eine Premiere. Das Plattenlabel konnte in den Vereinigten Staaten erstmals mit digitalen Downloads mehr Umsatz generieren als mit verkauften CDs. Die Gewinne mit dem Internetgeschäft steigen stetig weiter an und werden ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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