Die Spieleschmiede Atari war es, die den Rückzieher aus dem Abmahngeschäft getätigt hat. Dieses erklärte man in einer E-Mail an "The Register". Kein wirklich verwunderlicher Schachzug, nach der jüngsten Presse für Atari.
So hatte die Kanzlei Davenport Lyons ein altes Ehepaar abgemahnt, welches angeblich "Race07" via P2P verbreitet haben soll. Das Paar war darüber höchst erschüttert und trug ihr Problem an das englische Magazin "Which?" heran, welche daraufhin die Kanzlei mit eher ungewollter Aufmerksamkeit durch die Öffentlichkeit in eine Ecke drängten. Kurze Zeit später entschuldigte sich die Kanzlei förmlich bei dem schottischen Ehepaar und bat für den begangenen Fehler um Verzeihung. Dieser lag beim Provider, welche der von Logistep ermittelten IP-Adresse falsche Personalien zugeordnet hatten.
Atari sah sich scheinbar nun der negativen Presse ausgesetzt, welche wenig förderlich für die eigenen Produkte sein dürfte. Vielleicht hatte man aber auch einfach genug Schadensersatz erhalten, um aus dem Geschäft auszusteigen. Genau werde man dies wohl nie erfahren, wenngleich es eine E-Mail an The Register gab, in welcher die Beweggründe dargelegt werden: "In Bezug auf Filesharing nehmen wir nach wie vor die Position ein, dass wir immer das Recht und die Verpflichtung haben, unser geistiges Eigentum vor illegalen Kopien und Piraterie zu schützen. Wir arbeiten zwar nicht mehr mit der Kanzlei Davenport Lyons zusammen, aber wir halten weiterhin daran fest, mit juristischen Mitteln unsere Rechte zu schützen." Anfragen an die Kanzlei Davenport Lyons zu diesem Sachverhalt blieben unbeantwortet. Interessant ist jedoch nach wie vor, dass die Kanzlei so schnell einen Rückzieher getätigt hat, nachdem das britische Magazin diese bedrängt hatten. Die Beweiskraft der von Logistep ermittelten Daten wurde bislang in keinem stattgefundenen Prozess in Großbritannien überprüft. (Firebird77)
(via The Register, thx!)
(Bild via simbin, thx!)
News Redaktion am Freitag, 28.11.2008 16:53 Uhr
Das mag sein, Baxter. Es ging aber um das Video zur Logistep AG: http://www.youtube.com/watch?v=FW4UBMs0VwQ Dazu fällt auch auf: gulli.com loggt seit ´99 die IP jeden users, auf 81.95.6.12 und die IP wird über pg geblockt mit Namensauflösung als Schule in Limburg. ;-)) Gruß, s ...
@simsalabim006 ...interessant verlinkt! Für die Startseite fehlt aber noch genderwahn-Dateien/info/welcome.html hinter dem slash, oder? Gruß, Baxter ...
Es scheint ein weiters Betätigungsfeld der AG zu sein, in simple Foren wie im Video demonstriert, von IP selektierten User, Surfprofile zu erstellen, bzw. sämtliche seiner Aktivitäten auf der HP zu loggen, mit der vermutlichen Absicht: letztlich eine anwaltliche Kostennote, zur xbeliebigen Unterlass ...
@Firebird77: Folgendes hat natürlich nichts mit dir bzw. gulli zu tun, denn prinzipiell finde ich das natürlich super!!! Aber du kennst mich ja mittlerweile: Meine Freude hält sich irgendwie in Grenzen... Ich allein hätte ja schon zig Tausend Fragen, aber ob die überhaupt (korrekt) ...
@Baxter: Da bleibt mir nichts als: Danke, verstanden :T ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.