Dem Blog von FOEM ist zu entnehmen, dass bereits einige Leute darüber informiert sind, am Montag werde die Insolvenz des Vertriebsunternehmens offiziell bestätigt. Dort heißt es: "Wir werden natürlich keine privaten E-Mails veröffentlichen, aber ich kann die Insolvenz aus ziemlich sicherer Quelle bestätigen. Zusätzlich soll ein US-Vertrieb eine E-Mail an ihre Labels geschickt haben, die schonmal vorwarnt, dass es Probleme mit Neuton geben wird und bald weitere Informationen folgen werden. Es dürfte sich um ein "zuverlässiges Gerücht" handeln."
Eine ganze Reihe von großen Vinyllabels hängen an dem Vertrieb Neuton, so zum Beispiel Tresor, Perlon und Vakant. Neuton arbeitete ebenfalls mit Labels wie Bpitch Control, Playhouse, Klang oder M_nus. Auch übernahmen sie den Vinylvertrieb von dem britischen Mute-Label oder Künstlern wie 2Raumwohnung. Man muss sich jetzt die Frage stellen, ob die bevorstehende Insolvenz zu einem erdbebenähnlichen Zustand, vor allem in der deutschen Landschaft unabhängiger Labels für elektronische Musik, führen wird. Angenommen, durch eine Insolvenz von Neuton würden Außenstände von einigen Labels ebenfalls dazu führen, das diese ebenfalls Insolvenz anmelden müssten, so könnte es schlimmstenfalls zu einem musikalischen Kahlschlag führen und das ausgerechnet im Bereich der Vinyl-Enthusiasten. Vielleicht werden aber auch durch den Wegfall von Neuton neue Wege im Internet zum Vertrieb der Musik gesucht werden. In den nächsten Tagen wird man einige Details mehr erfahren. (020200)
(via FOEM, thx!)
News Redaktion am Freitag, 28.11.2008 23:54 Uhr
Schade. Aber bei Electronic Music, daß von Neuton ja auch zum größten Teil vertrieben wurde, sind nunmal auch Beatport & Co. ziemlich auf den Vormarsch. In der Club Culture und bei DJ's halt immer mehr beliebt als die dicken Plattenkoffer - obwohl es da auch noch "genug" von geben müsste... Offens ...
Allein die limited Editions... *schwärm* ...
kein mp3 wird jemals vinyl ersetzen koennen und da geht man auch nicht zum saturn einkaufen. alles jenseits des mainstreams was mir jetzt so spontan einfaellt hat noch heute eine grosse vinyl szene (hip-hop, elektronisches, reggae, etc) ...
Es mag ja massig Vinyl Fans geben, aber mal ehrlich, Preise zwischen 30 und 50 Euro für eine Platte sind einfach unrealistisch. Wenn der Markt nicht läuft sind komischerweise immer die anderen Schuld, anstatt sich mal an die eigene Nase zu fassen. Dummschwätzer. Als DJ zahle ...
Der wärmere Klang! ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.