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StudiVZ: Facebook-Kauf rückt scheinbar näher

Das der Holtzbrinck Gruppe gehörende Social Network StudiVZ ist in den vergangenen Monaten zweifelsohne zu einer der populärsten deutschen Communities aufgestiegen. Mit einem gezählten Wert von rund 85 Millionen Euro im vergangenen Jahr konnte das Portal nicht nur eine große Mitgliederzahl als Erfolg verbuchen, sondern schien sich stetig zu einer kommerziellen Stärke zu entwickeln. Die Dinge kamen jedoch ganz anders. Trotz der vielversprechenden Prognosen wurden die Erwartungen der Experten nicht erfüllt und die Holtzbrinck Gruppe musste mit ihrem Social Network deutliche Rückschläge erleiden. Statt der anfangs kalkulierten 25 bis 30 Millionen Euro Umsatz für dieses Jahr werden nur Einnahmen von 10 Millionen Euro erwartet und der Verlust befindet sich ebenfalls im zweistelligen Millionenbereich. Nun entsteht für StudiVZ jedoch ein letzter Hoffnungsschimmer: Der "WirtschaftsWoche" zufolge steht die Holtzbrinck Gruppe kurz vor dem Handschlag mit Facebook.

Aus einem Bericht der "Wirtschaftswoche" (WiWo) geht hervor, dass das soziale Netzwerk StudiVZ mit seinen Ablegern SchülerVZ und MeinVZ zum Verkauf stehe. Der potenzielle Käufer wurde schon bekannt gegeben.Wenn der Preis stimme, soll das weltweit führende Social Network Facebook in früher Zukunft zum neuen Besitzer werden. In der "Wirtschaftswoche" heißt es: "Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte nach Verlagsangaben sinnvoll sein." Damit bezieht sich die "WiWo" erkennbar auf bessere finanzielle Perspektiven, die vom neuen Besitzer "Facebook" ausgehen würden.

Einen Anhaltspunkt für eine mögliche Übernahme zeigen ebenfalls die Finanzprognosen für das kommende Jahr. Laut Jochen Gutbrod, dem Vize-Vorstandsvorsitzenden bei Holzbrinck, soll StudiVZ im kommenden Jahr 2009 endlich keine Verluste mehr schreiben. Im darauf folgenden Jahr 2010 wird sogar Umsatz von 30 Millionen Euro erwartet.

Wie die Umsetzung nach einem möglichen Zusamnschluss von Facebook und StudiVZ aussehen soll, bleibt abzuwarten. Dass sich die beiden Communitys trotz ähnlichem Beginns im Laufe der Zeit deutlich auseinander entwickelt haben, dürfte jedoch jedem Nutzer beider Portale aufgefallen sei. (Buddy09)

(via meedia.de, thx!)

News Redaktion am Montag, 01.12.2008 19:26 Uhr

tagsTags: studivz facebook wirtschaftswoche

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32 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • am 04.12.2008 03:40:13

    Zumindest könnten dann diese ewigen "VZ"-Klagen aufhören. Facebook ist ja irgendwie durch StudiVZ selbst betroffen. :D ...

  • TalRasha am 04.12.2008 01:44:21

    ohhhh doch dein Profil ist über google einsehbar und bis ich damals herrausbekommen habe wie man seinen account richtig löscht, das er nicht nur off enommen wird sondern das facebook die daten auch wirklich löscht, ist mir ein riesiger weißer bart gewachsen. Was??? Das geh ...

  • Volker_Racho am 02.12.2008 19:35:30

    Wenn das alle machen findest du dort niemanden mehr und das wäre absoluter Schwachsinn. Es reicht völlig sein Profil so einzustellen, dass man nur einsicht in die Daten hat, wenn man mit der Person/man selbst befreundet ist. Ay - Das niemand dann mehr den anderen findet stim ...

  • wemaflo am 02.12.2008 19:33:26

    Steht noch gar nicht fest, dass sie studiVZ Ltd. kaufen werden. Sie ziehen es nur in Betracht. Deiner AUssage nach müsste Microsoft ja morgen dann auch Yahoo oder Google gekauft haben. Bei denen wurde auch über eine Übernahme diskutiert, aber das weißt du ja. (Die Aus ...

  • Over9000 am 02.12.2008 18:13:22

    Tut mir Leid, ich habe etwas schnell geschrieben, da jetzt Simpsons beginnt ;). Gemeint ist natürlich der Konjunktiv. ...

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