
Wir haben bereits vor geraumer Zeit über die Aktivitäten von Koobface auf den Portalen MySpace und Facebook berichtet. Nun wurde bekannt, dass die Aktivität des Schädlings nach wie vor deutlich zu spüren ist. Zudem soll es sich um eine neue und überarbeitete Version handeln. Die Vorgehensweise, mit der der Wurm eine Infektion der User anstrebt, ist dabei unverändert und simpel.
Es ist vermutlich einer der ältesten Tricks um eine erfolgreiche Infektion anzustreben. Man möchte sogar annehmen, dass diese Methode mittlerweile ausreichend bekannt sein müsste und nur noch sehr wenige Besucher der Portale darauf hereinfallen. Doch weit gefehlt. Der Wurm benutzt den internen Benachrichtigungsdienst von Facebook und lockt so die Opfer in seine Falle. Dazu werden vorwiegend Überschriften verwendet, die bei den Nutzern die Neugierde auf den Inhalt wecken sollen und ihn direkt ansprechen. Als mögliche Absender kommen durchaus infizierte Freunde der Opfer in Frage. Ein Aspekt, der dem Wurm ein noch höheres Verbreitungspotenzial zuspricht, als er es ohnehin schon hat.
Wer Koobface tatsächlich auf den Leim geht und dem angegebenen Link in der Nachricht folgt, wird auf eine entsprechend präparierte Webseite weitergeleitet. Dort angekommen wird dem Besucher ein Download des neusten Flash-Updates, welches zur Wiedergabe des Videos dringend notwendig sei, empfohlen. In Wirklichkeit verbirgt sich dahinter natürlich kein Update sondern der Schadcode selbst.
Einer aktuellen Analyse eines Viren-Experten zufolge, soll der Trend der Infektionen jedoch am abflachen sein. Die aufgetauchte Koobface-Variante wird allerdings als Spitze des Eisbergs angesehen. Schließlich haben sich im Laufe der Zeit zahlreiche Ableger dieses Wurms entwickelt. Schon seit Monaten stoßen die Experten auf immer neuere Varianten des Schädlings. Der Experte spricht dem Schadcode dennoch ein großes Potenzial zu. "Nachrichten von Freunden wirken in der Regel für viele vertrauenswürdig. Es ist keine Seltenheit, dass dann auf den Link geklickt wird. Die Chancen dafür sind als sehr hoch anzusehen", meinte er. Facebook selbst hat in diesem Zusammenhang eine Warnung veröffentlicht und gibt den Usern zudem einige wichtige Tipps an die Hand. (gS-)
(via techcrunch)
News Redaktion am Freitag, 05.12.2008 16:37 Uhr
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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